Verdächtiger Fund

Offenbacher nach Raubüberfall in Hinterhof festgenommen 

Frankfurt - Nach einem Raubüberfall in einem Frankfurter Kiosk nimmt die Polizei einen 16-jährigen Offenbacher in einem nahe gelegenen Hinterhof fest. Dort findet die Polizei auf einem Vordach einen Rucksack mit verdächtigem Inhalt.

Es ist kurz vor Mitternacht, als ein Mann gestern Nacht einen Kiosk in der Lange Straße betritt. Der 30-jährige Mitarbeiter ist zu diesem Zeitpunkt alleine im Geschäft. Doch der Mann will nichts kaufen, er streckt dem verdutzten Mitarbeiter eine Schusswaffe entgegen und verlangt Bargeld. Mit 1000 Euro in seinem grauen Eastpak-Rucksack flüchtet er aus dem Geschäft. Der Angestellte verfolgt den Täter, vorbei am Friedhof, bis in die Battonstraße. Dort trifft er auf eine Polizeistreife, die er um Hilfe bittet.

In einem Hinterhof in der angrenzenden Klingerstraße nimmt die Polizei daraufhin einen 16-jährigen Offenbacher fest. Auf dem Vordach des Hinterhofs finden die Beamten einen Rucksack. Darin befinden sich nach Angaben der Polizei eine Schreckschusswaffe und 230 Euro Bargeld. Nach einer Vernehmung lassen die Polizisten den Offenbacher wieder frei. Der Jugendliche passe nicht ganz auf die Täterbeschreibung, erklärt ein Polizeisprecher heute.

Ob der Jugendliche etwas mit dem Raubüberfall und dem gefundenen Rucksack zu tun hat, wird noch geprüft. Die Suche nach dem Täter geht weiter. Sein Alter wird auf 30 Jahre geschätzt, er soll zirka 1,84 Meter groß sein und hat dunkle Haare sowie eine kräftige Statur. Er war bekleidet mit einer grauen Jacke und einer dunklen Baseballkappe. Laut Zeugen hatte er neben dem grauen Eastpak-Rucksack eine silberne Faustfeuerwaffe dabei. Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer 069/755 -53111 entgegen.

Mit diesen Bildern sucht die Polizei einen Räuber

Rubriklistenbild: © Symboldbild: dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion