Zwei Einsätze am Flughafen Frankfurt

Reisender zwingt Piloten zur Zwischenlandung

Frankfurt - Zu gleich zwei Einsätzen rückt die Bundespolizei am Flughafen Frankfurt aus: Ein 38-Jähriger zwingt Piloten zu einer ungeplanten Zwischenlandung in Frankfurt und ein seltsames Surren sorgt für die Sperrung des Regionalbahnhofs.

Wie die Bundespolizei mitteilt, versucht der Lette am Montag (16. April) gegen 17.54 Uhr die Tür zu öffnen. Durch das Eingreifen mehrere Passagiere wird er davon abgehalten. Die Begleiterin des Letten weist die Bundespolizei auf eine psychische Vorerkrankung des Mannes hin. Dieser widersetzt sich den Beamten, die ihn mit Handfesseln fixieren und in Schutzgewahrsam nehmen. Aufgrund der bestehenden Erkrankung wird der Mann anschließend zur weiteren Begutachtung einem Arzt vorgestellt. Der 38-Jährige muss sich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Mit einer Verspätung von rund vier Stunden erreicht das Flugzeug schließlich Dublin.

Symbolbild.

Einen weiteren Einsatz haben die Bundespolizisten um 18.26 Uhr am Regionalbahnhof des Flughafens: Herrenloses Gepäckstücke erregen die Aufmerksamkeit der Beamten am Gleis drei. Nach eingehender Betrachtung nehmen die Polizisten ein Summen aus einer der Taschen sowie ein herausragendes Kabel wahr. Die Spezialkräfte untersuchen das Gepäck und entschärfen dieses. Es stellt sich heraus, dass es sich um einen laufenden Elektrorasierer gehandelt hat. Bedingt durch den Einsatz - und der damit verbundenen Sperrung des Regionalbahnhofs - kommt es zu Zugumleitungen sowie bis zu 96 Minuten Verspätung beim Regionalbahnverkehr. (yfi)

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Rubriklistenbild: © Bundespolizei Frankfurt

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