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S6-Ausbau: Pro Bahn kritisiert Sperrung der Main-Weser-Bahn - „Unzumutbar“

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Von: Caspar Felix Hoffmann

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Eine S-Bahn der Deutschen Bahn (DB) fährt an einem Bahnübergang mit einer roten Ampel vorbei.
Die S6 bei Frankfurt wird ausgebaut. Sperrungen und Ersatzfahrpläne sind die Folge. (Symbolbild) © Julian Stratenschulte/dpa

Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert die Sperrung der Main-Weser-Bahn bei Frankfurt und den eingerichteten Ersatzfahrplan als „unzumutbar“ und „katastrophal“.

Frankfurt – Als „unzumutbar“ bezeichnete der Fahrgastverband Pro Bahn am Sonntag (20. November) die jüngste Sperrung der Main-Weser-Bahn für den viergleisigen Ausbau der S-Bahnlinie 6 zwischen Bad Vilbel (Wetteraukreis) und Frankfurt sowie den deshalb eingerichteten Ersatzfahrplan.

Die einwöchige Sperrung in den Herbstferien sei Pro Bahn zufolge ebenso „katastrophal“ verlaufen wie wenige Monate zuvor über die Sommerferien hinweg. Der Fahrgastverband fordere daher die Einrichtung eines Beteiligungsforums für die Main-Weser-Bahn.

S6-Ausbau zwischen Bad Vilbel und Frankfurt: Verspätungen infolge der Sperrung der Main-Weser-Bahn

Verspätungen von 90 Minuten bereits am frühen Morgen seien keine Seltenheit gewesen, kritisierte Pro Bahn. Da die Züge ganztägig im Umlauf seien, schleppten sich die Verspätungen über den ganzen Tag. Zudem beanstandete Pro Bahn die Fahrgastinformationen: Verspätete Züge seien häufig als pünktlich angezeigt worden, Fahrplanänderungen habe die Deutsche Bahn oft nicht mitgeteilt.

Der Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Bad Vilbel und Frankfurt habe obendrein im Oktober nicht funktioniert. Viele Busse seien nicht als SEV-Busse gekennzeichnet und Fahrgastinformationen unverständlich gewesen. (cas)

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