Die französische „hohe Hotellerie“ erreicht Frankfurt

Sofitel Opera Frankfurt offiziell eröffnet

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Blick in eines der 150 Zimmer des „Sofitel Opera Frankfurt“.

Frankfurt - „Was lange währt, wird endlich gut“, heißt eine altbekannte Redensart, die perfekt zur Eröffnung des „Sofitel Opera Frankfurt“ passt. Von Sonja Thelen

Zwölf Jahre, nachdem erste Pläne zum Bau eines Luxushotels vis-à-vis der Alten Oper bekannt geworden waren und ein Investorenwettbewerb ausgelobt wurde, wurde jetzt im Beisein des französischen Premierministers Manuel Valls die Fünf-Sterne-Plus-Herberge offiziell eröffnet. Premierminister Valls weilte anlässlich der Frankfurter Buchmesse in der Mainmetropole. Gemeinsam mit Laurent Picheral, CEO Accor Hotels Central & Eastern Europe, der französischen Kulturministerin Audrey Azoulay und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann durchschnitt der Premierminister das in den Farben der französischen Trikolore und der deutschen Flagge gehaltene Band. „Wir sind sehr stolz, gemeinsam mit Premierminister Valls und Oberbürgermeister Feldmann unser neues Hotel hier in Frankfurt zu eröffnen, das für eine Verbindung der deutschen und der französischen Kultur steht“, sagte Accor-Chef Picheral in seiner kurzen Ansprache.

2011 hatten die Bauarbeiten nach langem Hin und Her endlich beginnen können. Zuvor mussten das Grundstück geräumt, ein überirdisches Umspannwerk unter die Erde verlegt und weitere Gebäude abgerissen werden. Aber auch danach ging nicht alles reibungslos vonstatten. Wegen archäologischer Funde mussten die Arbeiten auf der Baustelle für fast eineinhalb Jahre ruhen.

Doch das lange Warten auf das fünfte Sofitel-Hotel in Deutschland hat sich gelohnt. An dem begehrten Standort in direkter Nachbarschaft zur Alten Oper und angrenzend an den grünen Anlagenring ist ein Haus der „Haute Hotellerie“ mit 150 Zimmern und Suiten entstanden, das französische Lebensart atmet. Das gesamte fünfstöckige Gebäude ist mit hochwertigsten individuellen Objekten und zahlreichen Originalen der Fotografie, Malerei, Keramik- oder Glaskunst ausgestattet. Die Zimmer und Suiten sollen für den Gast ein Ort des Rückzugs sein, betonte Adnet.

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Typisches Merkmal ist hierfür der „Kokon“, in den sich in vielen Zimmern und Suiten der halbrunde Schlafbereich mittels Schiebetüren verwandeln kann. „Die Gäste sollen hier wohnen, und nicht einfach übernachten“, veranschaulicht General Manager Denis de Schrevel. Besonders beeindruckend ist die Präsidentensuite mit ihrer 130 Quadratmeter Dachterrasse, die einen spektakulären Panoramablick bietet. Abgerundet wird das Angebot durch die Bar „Lili’s“ und das Restaurant „Schönemann“ (ab November), beide benannt nach Goethes großer Liebe Lili Schönemann, sowie einer eigenen Patisserie, einen Spa- und Fitness-Bereich sowie Konferenz- und Veranstaltungsräume.

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