Mehr Schüler sind abstinent

Studie zeigt: Jugendliche greifen seltener zu Cannabis

Frankfurt - Frankfurts Jugendliche greifen einer Studie zufolge deutlich später und seltener zu Cannabis als in den vergangenen Jahren. Wie aus dem jährlich durchgeführten Monitoring System Drogentrends (MoSyD) der Stadt hervorgeht, liegt das Alter beim Erstkonsum bei 15,3 Jahren.

Stadtrat Stefan Majer (Grüne) sprach am Montag von "erfreulichen Ergebnissen". Die Vermutung dass der Cannabiskonsum nach mehrjähriger Zunahme seinen Höhepunkt überschritten hat, habe sich bestätigt. Auch mit anderen Drogen kommen die Schüler deutlich später in Kontakt als bislang. Bevor sie das erste Mal in ihrem Leben Alkohol trinken, sind sie inzwischen 14 Jahre alt. Zum ersten Mal zur Zigarette greifen sie mit 14,3 Jahren. Im Jahr 2002 waren sie in beiden Fällen noch keine 13 Jahre alt.

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Zugleich hat sich die Abstinenz in den letzten 15 Jahren mehr als verdoppelt: Inzwischen berichten 40 Prozent aller befragten Schüler, im vergangenen Monat weder Alkohol, noch Tabak oder gar harte Drogen genommen zu haben. Seit dem Jahr 2002 befragt das Centre for Drug Research der Goethe-Universität Frankfurt im Auftrag des Drogenreferats der Stadt in einer repräsentativen Studie jährlich Schüler zu ihrem Drogenkonsum und Freizeitverhalten. (dpa)

Rubriklistenbild: © picture alliance / Britta Peders

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