Vorfall Anfang August

Teilsperrung noch ohne Konsequenz

Frankfurt - Vier Wochen nach der Teilsperrung des Frankfurter Flughafens gibt es noch keine konkreten Konsequenzen aus den Vorfällen. „Wir sind noch in der Analyse und Aufarbeitung“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Am 7. August waren Teile des Terminals 1 stundenlang gesperrt worden, 13.000 Passagiere waren betroffen. Bundespolizei, Flughafenbetreiber, Fluggesellschaften und Sicherheitsdienstleister seien in Gesprächen: „Wir denken darüber nach, was wir tun können, um menschliches Versagen einzudämmen“, sagte der Sprecher.

Ursache der Teilevakuierung war ein falscher Sprengstoffalarm: Eine Mitarbeiterin der Sicherheitskontrolle hatte trotz eines zunächst positiven Wischtests eine französische Familie passieren lassen. Die Bundespolizei sprach ein vorläufiges Tätigkeitsverbot aus. Auch über mögliche Schadenersatzforderungen ist noch nicht entschieden. Es werde geprüft, ob Ansprüche bestünden, und bei wem man sie geltend mache. Passagiere haben Reiserechtsexperten zufolge keinen Anspruch auf Entschädigung. Sicherheitskontrollen sind Staatsaufgabe. (dpa)

Bilder: Fluglärmgegner demonstrieren zum 250. Mal

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare