Bisher keine Proteste

US-Einreiseverbot hat noch kaum Auswirkungen auf Flughafen

Frankfurt - Das von der neuen US-Regierung verhängte Einreiseverbot gegen Flüchtlinge und Bürger einiger mehrheitlich muslimischer Staaten hat sich am Wochenende noch kaum auf den Flughafen in Frankfurt ausgewirkt.

Wie ein Sprecher des Flughafenbetreibers Fraport sagte, gab es weder Proteste noch musste eine größere Anzahl von Passagieren versorgt werden, weil die Weiterreise in die USA unterbrochen war. Der Hessische Rundfunk hatte gemeldet, dass am Samstag zeitweilig etwa 20 Transitreisende festgesessen hätten, weil sie nicht mehr in die USA einreisen durften. Der Fraport-Sprecher sagte, der Flughafen in Frankfurt sei kein typisches Ziel für einen Zwischenstopp, wenn es um Reisen aus dem Nahen Osten in die USA gehe. Es sei auch nicht bekannt, ob Geschäftsreisende mit Flügen von Frankfurt in die USA Probleme wegen ihrer Herkunft bekommen hätten. Die Lufthansa gab sich am Sonntag mit Blick auf Auswirkungen des Einreisestopps bedeckt. "Wie bei anderen Einreisebestimmungen auch, sind Fluggäste sowie Fluggesellschaften verpflichtet, diese hoheitlichen Bestimmungen zu befolgen", hieß es in einem Statement des Unternehmens. Über die Auswirkungen der jüngsten US-Vorgaben lasse sich vorerst noch keine Aussage treffen. (dpa)

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