Römerberg geräumt

Verdächtiges Päckchen auf Frankfurter Weihnachtsmarkt gesprengt

Frankfurt - Wegen eines verdächtigen Päckchens ist der Weihnachtsmarkt auf dem Römer in Frankfurt geräumt worden. Das teilte die Polizei auf Twitter mit. Das Paket wurde von den Einsatzkräften kontrolliert gesprengt.

Wegen eines verdächtigen Päckchens auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt ist heute Vormittag der Römerberg geräumt worden. Die Polizei bestätigte den laufenden Einsatz auf Twitter. Nach ersten Informationen hatte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes das verdächtige Päckchen kurz nach 10 Uhr gemeldet. Ein schuhschachtelgroßes Päckchen sorgte bei den Einsatzkräften auf der Bühne beim großen Weihnachtsbaum für Unmut. Der Bereich wurde schnell abgesperrt. Sprengstoffexperten des Regierungspräsidiums Darmstadt und des Hessischen Landeskriminalamts untersuchten das Paket und sprengten es schließlich kontrolliert. Laut Polizei handelte es sich um keine Bombe, es bestand keine Sicherheitsgefährdung. Das Päckchen war wohl eine Gabe für die Obdachlosen in Frankfurt. „Gut gemeint, aber unglücklich platziert“, so die Polizei. Was sich in dem verdächtigen Paket befand, ist unklar. Der Weihnachtsmarkt wurde nach dem Einsatz wieder geöffnet.

Wegen eines zunächst herrenlosen Rucksacks wurden erst Anfang der Woche Teile des Darmstädter Weihnachtsmarkts abgesperrt. Ein Obdachloser hatte diesen dort abgestellt. Wenige Tage zuvor wurde zudem der Weihnachtsmarkt in Frankfurt schon einmal geräumt. Zwei herrenlose Gepäckstücke hatten für Aufregung gesorgt. In einem Koffer und einer Sporttasche befanden sich jedoch lediglich Klamotten, so ein Polizeisprecher. Ende November griff ein wohnsitzloser Mann zudem auf dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt mehrere Personen an. Ernsthafte Verletzungen trug glücklicherweise niemand davon. Die Polizei nahm den mutmaßlichen Täter fest. Bei der Durchsuchung des 30-Jährigen fanden die Beamten ein Küchenmesser. (dr)

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Rubriklistenbild: © Hartenfelser

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