Opfer notoperiert, Mordkommission fahndet

22-Jähriger in Alt-Sachsenhausen brutal zusammengeschlagen

+
Symbolbild

Frankfurt - Im Kneipenviertel Sachsenhausen wird ein 22-Jähriger attackiert. Lebensgefährlich verletzt muss er notoperiert werden. Die Mordkommission fahndet nach der achtköpfigen Gruppe um den Schläger.

Ein 22-Jähriger ist im Frankfurter Kneipenviertel Alt-Sachsenhausen brutal zusammengeschlagen worden. Er musste mit schwersten Kopfverletzungen notoperiert werden und war nach Polizeiangaben in Lebensgefahr. Auch nach dem Eingriff sei sein Zustand kritisch, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Mordkommission nahm Ermittlungen wegen eines versuchten Tötungsdelikts auf.

Der junge Mann war mit mehreren Bekannten in dem Kneipenviertel unterwegs. Am frühen Sonntagmorgen wurden sie von einer anderen, achtköpfigen Gruppe zunächst beschimpft. Daraus entwickelte sich ein handfester Streit, einer griff den 22-Jährigen an und schlug ihm so hart ins Gesicht, dass er schwerste Kopfverletzungen erlitt. Das Opfer kam mit einem Blutgerinnsel im Kopf ins Krankenhaus, wie der Polizeisprecher sagte. Die achtköpfige Gruppe um den Schläger - von Zeugen als Heranwachsende zwischen 16 und 20 eingeschätzt - flüchtete laut Polizei zu Fuß, von ihr fehlte zunächst jede Spur.

Der mutmaßliche Schläger kann folgendermaßen beschrieben werden: männlich, 1,80 bis 1,85 Meter groß, 16 bis 20 Jahre alt, kurze, schwarze Haare (nicht gelockt), schmale Statur, schmales Gesicht, trug eine schwarze Jacke und eine dunkle Hose. Ein weiterer Mann aus der Gruppe: 1,80 bis 1,90 Meter groß, kräftige Statur (100 bis 120 kg schwer), kurze, schwarze Haare (nicht gelockt), weiches Gesicht (sogenanntes "Babyface"), trug dunkle Oberbekleidung.

Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall und den Tätern machen können, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 069/755-53111 entgegen. (dpa/dr)

SOS vom Smartphone: Das Mobiltelefon als Nothelfer

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion