Vorstoß für die Zukunft von Norma

Betriebsrat und Gewerkschaft IG Metall haben mit der Geschäftsführung des Maschinenbauers Norma Deutschland ein Ergebnis über die Neuaufstellung und die Zukunftssicherung des Standorts Maintal erzielt.

Maintal – Gemeinsam wollen sie sich den Herausforderungen stellen, die sich aus der Strategie des Unternehmens und „den Transformationsprozessen von Digitalisierung, Industrie 4.0 und E-Mobilität ergeben“, teilte die IG Metall Hanau-Fulda gestern mit. Ziel sei, die Zukunftsfähigkeit des Standorts auszubauen.

Zur Neuaufstellung werde „ein umfangreicher Reorganisationsprozess“ umgesetzt. „Im Rahmen dessen sollen bis zu 49 Arbeitsplätze am Standort sozialverträglich abgebaut werden.“ Dies solle im Einvernehmen zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung durch ein Freiwilligenprogramm erfolgen.

Im Rahmen der Zukunftssicherungsvereinbarung sei geregelt worden, dass das Unternehmen sich verpflichte, die Kernkompetenzen und Bereiche bis Ende des Jahres 2023 am Standort Maintal zu erhalten. Betriebsbedingte Kündigungen seien ebenfalls bis Ende 2023 ausgeschlossen, hieß es weiter. „Darüber hinaus sollen über den Zeitraum alle notwendigen Investitionen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit in Höhe von mindestens vier Millionen Euro pro Jahr getätigt werden.“

Als weitere Bausteine zur Zukunftssicherung sei vereinbart worden, dass der Arbeitgeber am Standort Maintal während der Laufzeit der Vereinbarung mindestens 15 Ausbildungsplätze beziehungsweise Studienplätze pro Jahr anbieten werde und den Anteil der Altersteilzeitberechtigten erhöht, wie es hieß.  

ku

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