Kost wird leitender Priester

Abschied: Dekan Bockholt übernimmt Stelle als Pfarrvikar

Dekan Dieter Bockholt verlässt die Pfarrei St. Wendelinus Hainstadt zum 31. Juli.
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Dekan Dieter Bockholt verlässt die Pfarrei St. Wendelinus Hainstadt zum 31. Juli.

Neuer Pfarrer in St. Wendelinus Hainstadt und damit Nachfolger von Dekan Dieter Bockholt wird im Sommer Willi Gerd Kost. Damit steht auch fest, dass er nach der Neuordnung des Bistums Mainz als leitender Pfarrer den pastoralen Großraum mit dem Namen Mainbogen übernimmt.

Ostkreis - Beim pastoralen Großraum Mainbogen handelt es sich um die zehn katholischen Pfarreien zwischen Zellhausen und Steinheim, die bis zum 31. Juli noch das Dekanat Seligenstadt bilden. Dieter Bockholt (68) verlässt Hainstadt dann nach 25 Jahren. Am Montag, 10. Januar, will der Mainzer Bischof Dr. Peter Kohlgraf offiziell bekannt geben, wie die 46 neuen Großpfarreien im Bistum Mainz heißen und wer sie künftig leiten soll. Eins steht bereits fest: An den Mainbogen im Pastoralraum des derzeit noch existierenden Dekanates Seligenstadt kommt ab 1. August als leitender Pfarrer Willi Gerd Kost, derzeitiger Pfarrer von St. Sebastian Dietesheim und St. Lucia Lämmerspiel. Der 57-Jährige wird als Pfarrer von St. Wendelinus Hainstadt ins Pfarrhaus einziehen und das drittgrößte Gebiet mit Großpfarreien im Bistum als leitender Priester übernehmen.

Auch neu: Ab 1. August sollen die bisherigen Dekanate Seligenstadt, Rodgau, Offenbach, Dreieich und Rüsselsheim mit ihren jeweiligen Großpfarreien gemeinsam unter dem Namen Mainlinie firmieren. Nach eigenen Angaben übernimmt Dieter Bockholt zum 1. August eine neue Stelle ohne Leitungsaufgaben als Pfarrvikar. In diesem Jahr ist Bockholt 25 Jahre Pfarrer in Hainstadt und hat mehrfach weitere Aufgaben als Pfarradministrator übernommen; derzeit und noch bis Ende Januar beispielsweise in den drei Pfarreien in Steinheim und Klein-Auheim. Dort beginnt am 1. Februar Wolfram Schmidt seinen Dienst als Seelsorger.

Zahlreiche Geistliche in den Pfarreien müssen wechseln, um die Neuordnung der Dekanate zu realisieren. Es war nicht einfach, für die 46 Gebiete geeignetes Führungspersonal zu finden, heißt es. (Von Bernhard Koch)

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