Zur Erinnerung an Unglück

Ältestes Hainstädter Denkmal auf neuem Platz eingeweiht

Dekan Dieter Bockholt segnet den Bildstock am neuen Standort, rechts neben ihm Bürgermeister Alexander Böhn und Stefan Becker vom Heimat- und Geschichtsverein.  

Hainstadt - 28 Jahre nach Ende des Dreißigjährigen Krieges geschieht 1676 in Hainstadt ein furchtbares Unglück, bei dem zwei Jungen im Main ertrinken. Ein historischer Bildstock erinnert an das Unglück.

Das Denkmal wurde nun an seinem neuen Platz an der Hauptstraße feierlich eingeweiht. Als Johan Valentin Schlitz und Johan Adam Sturm am 16. Juni 1676 im Main ertrinken, trauert das ganze Dorf. Hainstadt zählt damals nur etwas über 100 Einwohner; der Tod der achtjährigen Jungen ist nicht nur für die direkten Angehörigen ein enormer Verlust.

Der historische Bildstock, der an das tragische Unglück erinnert, musste aufgrund eines privaten Bauvorhabens umgesetzt werden. An seinem neuen Standort am „Platz von Vernouillet“ ist das Denkmal in einer Feierstunde am Freitagnachmittag eingeweiht worden. Dekan Dieter Bockholt segnete den Bildstock im Beisein von Bürgermeister Alexander Böhn sowie Vertretern aus Politik und Vereinen. Stefan Becker, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Hainburg, schilderte die Geschichte des Denkmals.

Der Stein zeugt vom Ertrinkungstod im Main. Der Fluss hatte vor Ausbaggerung und Aufstauung sehr unterschiedliche Wasserstände. Vor allem im Spätsommer stand das Wasser an den tiefsten Stellen nicht mal kniehoch. Dann wieder gab es Hochwasser, das bis zum Altar der Klein-Krotzenburger Kirche reichte. „Der Wasserstand konnte auch sehr schnell wechseln, vermutlich war dies die Ursache für den Tod der beiden Kinder“, meinte Stefan Becker.

Der Wunsch nach einem Gedenkstein sei wohl recht schnell nach dem Unglück entstanden. Umgesetzt wurde dieser Wunsch in der damals üblichen Form eines Bildstocks mit Inschrift und einem Votivbild mit Kreuzigungsdarstellung als Relief. Diese Form des Gottesglaubens setzte sich nach den Religionskriegen und vor allem nach dem Dreißigjährigen Krieg in den katholisch geprägten Landesteilen durch. Davor gab es nur gelegentlich die sogenannten Sühnekreuze, deren Aufstellung als Sühne für ein Verbrechen, oftmals Totschlag, auferlegt wurde. Der Hainstädter Bildstock zeugt von einem neuen Selbstbewusstsein der Katholiken, die in diesem Fall ihre Trauer, aber auch ihre Gläubigkeit öffentlich und auch als Abgrenzung zu den evangelisch geprägten Orten kundtaten.

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Aus den frühen Wiederaufbaujahren nach dem Krieg sind im Kreis Offenbach nur noch zwei Bildstöcke bzw. Feldaltäre in Seligenstadt erhalten geblieben. Der Hainstädter Bildstock ist jedoch der älteste erhaltene im Kreis und das älteste Baudenkmal im Ort.

Dieser Bildstock stand ursprünglich an der Hauptstraße neben der Einmündung der Kastellstraße. Er wurde 1935 auf Veranlassung von Joseph Schuh renoviert. Aufgrund von zahlreichen zusätzlichen Telefonleitungen musste er 1975 versetzt werden. Damals nahm sich Johann Kaiser des Bildstocks an, ließ ihn renovieren und auf sein Grundstück an der Hauptstraße, Ecke Carl-Ulrich-Straße setzen. Durch den Neubau der Reihenhäuser musste der Bildstock nun abermals versetzt werden. Auf Veranlassung von Bürgermeister Böhn wurde er durch den Offenbacher Steinmetz Stefan Schneider renoviert und am Platz von Vernouillet neu aufgestellt. (kd)

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