„CDU will Vorteile erschleichen“

Hainburg (sig) - Nach Ansicht der Bürger für Hainburg (BfH) braucht die Gemeinde einen qualifizierten Bauamtsleiter, aber keinen hauptamtlichen Beigeordneten. Damit stellt sich die Fraktion gegen die Pläne der CDU, einen solchen an die Seite von Bürgermeister Bernhard Bessel (CDU) zu stellen.

In einem Bürgerentscheid wird am Sonntag, 29. Januar, entschieden, ob diese Position nach den Vorstellungen der Union besetzt wird oder nicht. Für das Amt sei der stellvertretende Hainburger CDU-Vorsitzende Alexander Böhn vorgesehen sei, so BfH-Vorsitzender Volker Giese. Er solle als Nachfolger für Bürgermeister Bernhard Bessel „mit dem stattlichen Gehalt eines hauptamtlichen Beigeordneten den Wählern schmackhaft gemacht werden“, sagt er und stellt das Demokratieverständnis der CDU in Frage. Die Union wolle sich auf Kosten der Steuerzahler bei der nächsten Bürgermeisterwahl „Vorteile erschleichen“.

Wenn ein künftiger Aspirant auf den Chefsessel der Verwaltung fünf Jahre lang Zeit habe, um für sich „Wahlpropaganda“ zu machen, sehe ein Gegenkandidat, dem diese Möglichkeit fehle, alt aus.

Ein Bauamtsleiter hingegen werde dringend benötigt. Angesichts der „großen Aufgaben“, die auf die Gemeinde zukämen, wäre der auch ganztags beschäftigt, meint Volker Giese mit Blick auf die Zustände von Gehwegen und Straßen in Hainburg sowie die Themen Umwelt und Energie.

Rubriklistenbild: © Birgit H./pixelio.de

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