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Arbeiten im Klärbecken

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Hainstadt - Im Nachklärbecken der Kläranlage Hainstadt musste das Bodenräumschild erneuert werden – einschließlich der kompletten unter Wasser liegenden Teile.

Im Nachklärbecken wird durch Sedimentation der sogenannte Belebtschlamm (Klärschlamm) vom gereinigten Abwasser getrennt. Die Mikroorganismen sind schwerer als Wasser und sinken auf den Boden. Dort wird der Klärschlamm mithilfe des Bodenräumschildes in der Trichtermitte des Beckens zusammengeschoben und kann dann aus dem Becken abgepumpt werden.

Wie die Gemeindewerke mitteilen, wurde im Juni bei einer Prüfung des alten Räumers im vollständig entleerten Becken festgestellt, dass sich die Bodenlaufrollen und der Räumgummi vollständig abgenutzt hatten. „Dies führte zu weiteren Schäden an der Konstruktion“, berichtet Bürgermeister Alexander Böhn. Eine Sanierung war unumgänglich. Wegen des hohen Alters des Räumschildes gab es außerdem an der gesamten Metallkonstruktion gravierende Korrosions- und Abnutzungsschäden. Eine Reparatur erschien deshalb nicht mehr sinnvoll, eine komplette Erneuerung notwendig. (kd)

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