Bürgerempfang der SPD Hainburg

Wohnungen contra Rathaus

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Bundestagsabgeordneter Dr. Jens Zimmermann spricht beim Bürgerempfang der SPD Hainburg in der Tischtennishalle in Hainstadt.

Hainburg - Beim Bürgerempfang der SPD Hainburg begrüßte der Vorsitzende Manfred Tilsner neben vielen anderen Gästen den Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Zimmermann, Corrado Di Benedetto (Mitglied des Hessischen Landtages), Heinz Seipel (Mitglied des Kreistags und Fraktionsvorsitzender der Hainburger SPD), Rudolf Kaller (Mitglied des Gemeindevorstands) sowie Vertreter anderer Hainburger Parteien in der Tischtennishalle.

Corrado Di Benedetto sprach über Themen aus dem Hessischen Landtag. Schwerpunkte seiner Rede waren der Kommunale Finanzausgleich, Ganztagsschulen und die Bedeutung des Gemeinnützigen Wohnungsbaus. Danach referierte Dr. Jens Zimmermann über seine Tätigkeit im Deutschen Bundestag sowie in seiner Heimatkommune Groß-Umstadt. Er sprach auch über Verbesserung der Klimabedingungen und über die Flüchtlingspolitik, wozu er ausdrücklich sagte, dass man dem rechten Rand keine Chance geben dürfe. Zimmermann wies ebenfalls auf die Bedeutung des Sozialen Wohnungsbaus hin. Im Zusammenhang mit dem in Hainburg geplanten Neubau eines Rathauses gab er zu bedenken, dass in einem Rathaus keine Menschen wohnen und man abwägen müsse, was für die Menschen wichtiger sei.

Im zweiten Teil der Veranstaltung stellten Rudolf Kaller, Christopher Langenwalter und Heinz Seipel das Wahlprogramm der SPD Hainburg vor. Rudolf Kaller sagte, Hainburg müsse sich nachhaltig entwickeln, und deshalb müsse zukünftig mehr Wert auf „ein ausgeglichenes Miteinander von Wohnen, Arbeit und Verkehr“ gelegt werden. Christopher Langenwalter sprach über die Jugend- und Sozialpolitik und stellte fest das, Hainburg die einzige Gemeinde im Kreis Offenbach ist, die weder einen eigenen Fachdienst „Jugend und Soziales“ eingerichtet hat noch Jugendeinrichtungen oder Jugendzentren unterhält. Heinz Seipel ging auf die Themen Wohnungsbau, Rathausneubau und Förderung und Gleichbehandlung aller Vereine ein.

Von 1 bis 6! Noten für die Bundestagsabgeordneten aus der Region

Zum Abschluss stellte Vorsitzender Manfred Tilsner fest, dass „neue Ideen und frischer Wind“ in das Parlament einziehen müssten, „damit in Hainburg mit neuen Mehrheitsverhältnissen endlich wieder eine ausgleichende und sozial gerechte Politkultur herrscht“. Schüler der Musikschule Mühlheim unter der Leitung von Norbert Schneider begleiteten den Bürgerempfang musikalisch.

kd

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