Energiesparmaßnahmen

„Fast eine Million investiert“

Hainburg - Da die Gemeinde Hainburg in den vergangenen beiden Jahren nahezu eine Million Euro in energetische Baumaßnahmen investiert habe, „ist mir völlig schleierhaft, wie die Grünen behaupten können, wir sollten aus dem energetischen Tiefschlaf erwachen“, schimpft Bürgermeister Bernhard Bessel.

Der Rathauschef weist auch die Ausführungen der Grünen zum Thema Straßenbeleuchtung (wir berichteten) zurück: „Völlig daneben und irreführend.“

Offensichtlich, so der Hainburger Rathauschef weiter, habe die dortige Öko-Partei nicht aufgepasst oder sie verschweige bewusst, was gerade in den vergangenen beiden Jahren in Hainburg auf den Weg gebracht worden sei, um Energie zu sparen, damit Kosten zu senken und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Bessel verweist beispielhaft auf die Investitionen in neue, moderne Heizungsanlagen, „die dazu beigetragen haben, dass wir in unseren gemeindeeigenen Immobilien kaum noch eine alte oder ineffiziente Heizungsanlage vorfinden.“

Allein in die Kindertagesstätten habe die Gemeinde mehr als 700.000 Euro investiert. In der evangelischen Kindertagesstätte „Am Kiefernhain“ seien die Fenster erneuert, Dach- und Wandflächen des Gebäudes auf einen modernen energetischen Stand gebracht und die Heizungsanlage erneuert worden, so der Bürgermeister weiter.

Anbau des Pater-Werner-Kindergartens

 Auch der Anbau des Pater-Werner-Kindergartens sei auf den energetisch bestmöglichen Stand gebracht worden. Die Heizanlagen der Kindertagesstätte Arche Noah und im Pater-Johannes-Blumör-Kindergarten seien für über 90.000 Euro erneuert und die energetische Sanierungsmaßnahmen der Kita „Tabaluga“ mit 50.000 Euro bezuschusst worden. Bei den Baumaßnahmen der katholischen öffentlichen Bücherei seien ebenfalls - insbesondere für die energetischen Verbesserungsmaßnahmen - 80.000 Euro an Zuschüssen bezahlt worden.

Bessel zählt weiter auf: In den beiden Rathäusern seien neue Heizungsanlagen für 48.000 Euro gebaut worden, die Heizungsanlage in der Kreuzburghalle mit fast 15.000 Euro optimiert und auf den besten Stand gebracht worden. Gleiches gelte für die Anlagen in den beiden Sportzentren in Hainstadt und Klein-Krotzenburg: Kosten 52.000 Euro. In beiden Feuerwehrhäusern seien die Fenster komplett ausgetauscht worden (103.000 Euro), auch im Vereinsheim Eisenbahnstraße 19 und im Betriebsgebäude des Bauhofes wurden die Türen, Fenster und Heizungsanlagen teilweise komplett erneuert (Kosten: mehr als 100.000 Euro).

„Dazu kommen noch eine ganze Reihe von kleineren, aber ebenso wirkungsvollen energetischen Baumaßnahmen, die allesamt dazu beitragen, mittel- und langfristig Energie und Kosten zu sparen.“

mho

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