Freilaufende Hunde sorgen für Verdruss

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Jagdvorstand und Jagdpächter des Hainburger Ortsteils Klein-Krotzenburg auf einen Blick.

Hainburg (mho) - Neuwahlen des Jagdvorstands sowie Berichte des Jagdvorstehers und der Vorsitzenden der Genossenschaftsausschüsse standen auf dem Programm, als die Hainstädter und die Klein-Krotzenburger Jagdgenossenschaft ihre Jahresversammlungen veranstalteten.

Die Prüfungen der Kassen führten zu keinerlei Beanstandungen, so dass Bürgermeister Bernhard Bessel als Jagdvorstand und dem Kassenführer jeweils einstimmig Entlastung erteilt wurde. Von den Jagderträgen sollen in Hainstadt Wegeränder und Brachflächen gepflegt und gemeinsam mit der Krotzenburger Jagdgenossenschaft ein Ast- und Heckenschneider gekauft werden.

Die Neuwahlen des Jagdvorstandes brachten jeweils wenige Neuerungen. Bürgermeister Bessel wurde einstimmig von beiden Versammlungen bestätigt. In Hainstadt ist Peter Geißler stellvertretender Jagdvorsteher; dem Genossenschaftsausschuss gehören Isabell Hohn, Hubert Kopp und Walter Hartig an. Wildschadensschätzer ist Peter Geißler, sein Stellvertreter Hubert Kopp. Bei den Klein-Krotzenburgern wurde Thomas Bergmann als stellvertretender Jagdvorsteher gewählt.

„Der Fuchs ist noch stark im Revier vertreten“

Im Genossenschaftsausschuss arbeiten Günter Müller, Anette Müller-Rohe und Hans Schnatz zusammen. Wildschadensschätzer ist Thomas Bergmann und Stellvertreter Hans Schnatz. Schriftführer und Kassenverwalter ist in beiden Jagdgenossenschaften Reinhard Kopp. Informiert wurden die Jagdgenossen beider Ortsteile auch über den Wildbestand in den Revieren. So wurden im Vorjahr die Abschusspläne in beiden Revieren zu mehr als 100 Prozent erfüllt. „Beim Niederwild ist ein gleichbleibender Besatz beim Hasen festzustellen, so auch beim Fasan und Rebhuhn, die nicht bejagt wurden. Der Fuchs ist noch stark im Revier vertreten. Das Schwarzwild ist im Revier nicht heimisch. Stark verbreitet sind insgesamt die Rabenvögel“, so eine Passage im Bericht.

Die Jagdpächter beklagten Wildschäden, die durch freilaufende Hunde verursacht wurden. „Es sollte selbstverständlich sein, dass Hunde außerhalb der geschlossenen Ortslage an der Leine geführt werden.“ Und das nicht nur während der Leinenpflicht vom 1. März bis 15. Juni. „Wir haben festgestellt, dass sich ein Großteil der Hundehalter vorbildlich verhalten hat. Es gibt aber auch Halter, deren Hund unangeleint im Naturschutzgebiet unterwegs ist“, so Bürgermeister Bernhard Bessel.

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