Friedlander liest aus Memoiren

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Lebt in New York und berichtet in Klein-Krotzenburg von ihren Erlebnissen aus dem Dritten Reich: Margot Friedlander

Hainburg (mho) ‐ Im März 2009 erhielt Margot Friedlander den Seligenstädter Einhard-Preis für Biographien verliehen. Am Donnerstag, 21. Januar, kommt die in New York lebende Autorin, Zeitzeugin und Überlebende des Dritten Reiches, auf Einladung des Arbeitskreises Ehemalige Synagoge Klein-Krotzenburg und der Bücherstube Klingler nach Hainburg, um aus ihren Memoiren „Versuche, dein Leben zu machen“ zu lesen.

Am 21. Januar um 20 Uhr liest Margot Friedlander in der Ehemaligen Synagoge Klein-Krotzenburg an der Kettelerstraße. Karten für sieben Euro gibt es in der Bücherstube Klingler (Telefon 06182 5442) sowie für neun Euro an der Abendkasse.

Margot Friedlander, geboren 1921 in Berlin, überlebte Verfolgung und Krieg im Untergrund in Berlin sowie im KZ Theresienstadt. Ihre Eltern und ihr Bruder wurden in Auschwitz ermordet. 1946 emigrierte sie in die USA und lebt seitdem in New York. Die Filmdokumentation über das Leben Margot Friedlanders mit dem Titel „Don't call it Heimweh“ eröffnete das 11. Jewish Film-Festival Berlin und Potsdam 2005. In einem Schreibkurs des „60 plus“-Klubs in New York, in dem sie seit Jahren Mitglied ist, ermunterte man sie, ihr Leben aufzuschreiben. Zusammen mit der Schriftstellerin Malin Schwerdtfeger hat sie ihre Erinnerungen „Versuche, dein Leben zum machen“ geschrieben.

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