Grüne fodern Sozialarbeit für Kreuzburgschule

Hainburg (sig) - Obwohl Bürgermeister Bernhard Bessel kürzlich klar machte, dass Schulsozialarbeit an der Kreuzburgschule für die Gemeinde nicht finanzierbar sei, lassen die Hainburger Grünen nicht locker und setzen das Thema auf die Agenda der Gemeindevertretersitzung am Montag, 11. Juni.

So soll das Parlament die Schaffung einer Stelle für Schulsozialarbeit bereits zum 1. August beschließen. Die (anteiligen) Kosten der Gemeinde (etwa 25.000 Euro pro Jahr) müssten im Nachtragshaushalt eingestellt werden. Susan Ritter, Gemeindevertreterin und Sozialausschussmitglied, erinnerte daran, dass Leitung und Elternbeirat der Schule jüngst 255 Unterschriften überreichten und die Schaffung einer Schulsozialarbeiterstelle forderten. Um die Position für die Gemeinde bezahlbar zu machen, beantragen die Grünen eine Kürzung von Sitzungsgeldern und Aufwandsentschädigungen um ein Sechstel sowie die Reduzierung der Zahl der Gemeindevertreter von 37 auf 31 ab der nächsten Legislaturperiode.

Die Grünen wollen nun wissen, ob das Anliegen der Schulgemeinde auch von der CDU mitgetragen wird oder ob Hainburg weiter „ein weißer Fleck“ auf der Landkarte des Kreises Offenbach in Sachen Schulsozialarbeit bleibt. „Eine Verschleppungstaktik hilft der Kreuzburgschule nicht, zumal die Stelle mit Hilfe von Bundesmitteln zum Schnäppchenpreis geschaffen werden kann“, so Susan Ritter.

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