Familie

Hainburg: Keine Betreuung, also auch keine Kita-Gebühren

Aus Sicht des Bundesfamilienministeriums ist es für eine Zwischenbilanz des "Gute-Kita-Gesetzes" noch zu früh.
+
Aus Sicht des Bundesfamilienministeriums ist es für eine Zwischenbilanz des «Gute-Kita-Gesetzes» noch zu früh.

Die Gemeinde Hainburg erlässt rückwirkend für mehrere Monate die Kita-Gebühren.

Hainburg – Gute Nachricht für Eltern von Hainburger Kita-Kindern: Bei kirchlichen und freien Trägern soll der Gemeindevorstand darauf hinwirken, ihnen die Gebühren für die Monate April, Mai und Juni zu erlassen. Genauso soll für Juli, August und September verfahren werden. So haben die Gemeindevertreter bei ihrer Sitzung in der Kreuzburghalle beschlossen, mit einer Gegenstimme.

Hintergrund ist das vom Land Hessen verordnete Betretungsverbot während der Corona-Krise. Zwar waren die Betreuungseinrichtungen geöffnet, jedoch nur im Notbetrieb für Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen. Dennoch haben die Träger Anspruch auf Beiträge. Sollten sie nicht darauf verzichten wollen oder können, erklärt sich die Gemeinde Hainburg bereit, anstelle der Eltern die Kosten zu übernehmen. Da die Kommune kein Kita-Träger ist, kann sie selbst keine Gebühren erlassen.

Für Eltern, deren Kinder in Notbetreuung oder im eingeschränkten Regelbetrieb waren oder sind, bleibt das ohne Folgen: Bei ihnen wird auf Grundlage der tatsächlich genutzten Zeit abgerechnet.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare