Grüne begrüßen Gewerbegebiets-Initiative

Energiewende und Klimaschutz

Hainburg - Ein Schwerpunkt der Fraktionsarbeit der Hainburger Grünen lag und liegt auf der Energiewende und dem Klimaschutz. Das geht aus dem Jahresrückblick 2013 und Ausblick 2014 der Öko-Partei hervor, den Fraktionssprecher Cliff Hollmann vorlegte.

Bei der Energiewende gelte es zunächst das seit Ende des Jahres 2011 vorliegende Teilklimaschutzkonzept weiter umzusetzen: „Insbesondere die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED, zumal mittlerweile das Lampenkataster - die Erfassung der Leuchtmittel - vorliegt“, so Grünen-Bauausschussmitglied Horst Winter.

Die Grünen-Fraktion setzt sich für weitere Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Dächern ein - beispielsweise auf den Feuerwehrhäusern, dem Friedhofshallendach Klein-Krotzenburg, dem Sporthallenvordach Königsberger Straße und dem Badeseegebäude. Mit Spannung erwartet die Öko-Partei das Bewerbungsverfahren der Energieversorger um den Anschluss-Stromkonzessionsvertrag mit der Gemeinde.

Der vorletzte Platz als Ziel

Fraktionssprecher Cliff Hollmann weist neben der überfälligen Vorlage der Eröffnungsbilanz 2009 (nebst Folgebilanzen) auf „den begrüßenswerten Wiederbelebungsversuch der Hainburger Gewerbegebiete durch ein Projekt des Regionalverbandes Frankfurt“ hin, damit Hainburg endlich den letzten Platz im Kreisgebiet bei den Gewerbesteuereinnahmen abgeben könne.

Zu dieser Thematik wird die Erste Beigeordnete des Regionalverbandes Frankfurt, Birgit Simon, im Verlaufe des Grünen-Neujahrsempfangs am Sonntag, 2. Februar, ab 11 Uhr im Foyer der Klein-Krotzenburger Kreuzburghalle berichten, an dem alle interessierten Bürger teilnehmen können, ergänzt Thorwald Ritter, Vorstandssprecher des Ortsverbandes.

Weitere wichtige Ziele der Fraktionsarbeit sehen die Grünen in der Verleihung des Titels „Fair Trade Gemeinde“ für Hainburg, der sogenannten Entrohrung des Werniggrabens, der Entwicklung des Grundstückes Offenbacher Landstraße 5 in Hainstadt („Schandfleck“), der Förderung des sozialen Wohnbaus, der verstärkten interkommunalen Zusammenarbeit „und der längst überfälligen Einführung der Biotonne ab dem Jahr 2015“.

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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