Für Rasenplätze und Friedhöfe kein Trinkwasser erforderlich

Grüne fordern Bewässerung mit Brunnen

Hainburg - Die Grünen fordern angesichts des Wasserverbrauchs in gemeindeeigenen Liegenschaften die Bewässerung von Sportplätzen und Friedhöfen mithilfe von Brunnen.

Die Grünen beziehen sich auf den Bericht zum Wasserverbrauch und zu den Abwassermengen 2010 bis 2013, den der Erste Beigeordnete Alexander Böhn (CDU) Ende des Jahres 2014 vorgelegt hatte. Dort sei erkennbar, dass seit 2010 der Wasserverbrauch in den eigenen Liegenschaften von 14 021 Kubikmeter auf 16 397 Kubikmeter gestiegen ist.

Am größten ist der Wasserverbrauch im Sportzentrum Hainstadt (7.276 Kubikmeter) und im Sportzentrum Klein-Krotzenburg (5.170 Kubikmeter), gefolgt von den beiden Friedhöfen mit jeweils zirka 1.000 Kubikmetern. Für die Bewässerung der Rasenplätze in den Sportzentren ist nach Ansicht der Grünen kein Trinkwasser erforderlich. Die Ökopartei fordert deshalb, dass zunächst in den Sportzentren und den Friedhöfen Pumpen installiert werden, mit denen die Bewässerung kostengünstig erfolgen kann.

Antrag bereits ins Gemeindeparlament eingebracht

Ein entsprechender Antrag zum Sportzentrum Hainstadt wurde bereits in das Gemeindeparlament eingebracht und im Ausschuss diskutiert. Der Erste Beigeordnete habe Bedenken geäußert, ob ein Brunnen die notwendige Wassermenge nicht liefern könne. Auf Basis der vorliegenden Zahlen sehen die Grünen in diesem Punkt kein Problem.

„Wir müssen endlich anfangen, alle Sparmöglichkeiten zu nutzen“, betont Fraktionssprecher Cliff Hollmann. „Durch eine einzige Maßnahme können hier haushaltswirksam etwa 10.000 Euro im Jahr eingespart werden.“ Im Übrigen begrüßen es die Grünen, das die Zählerstände bei Wasser, Strom und Gas künftig monatlich überprüft werden sollen. „Damit können Mängel frühzeitig erkannt und abgestellt werden.“

kd

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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