Fokus auf Klimaschutzkonzept

Grüne ziehen Bilanz der Legislaturperiode

Hainburg - Zwei Monate vor der Kommunalwahl blicken die Hainburger Grünen auf die zu Ende gehende Legislaturperiode zurück. Ihr Fazit: „Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück“.

70 Prozent aller Fraktionsanträge in der Gemeindevertretung in Hainburg habe die Fraktion der Grünen in der Legislaturperiode 2011-2015 beigesteuert. Mit 132 Anträgen habe man dabei viele Ideen einbringen können, so die Bilanz der Ökopartei. Die Grünen begrüßen besonders die Etablierung der Schulsozialarbeit an der Kreuzburgschule, die Förderung des fairen Handels und die Einführung der Biotonne.

„Leider verhinderten die Mehrheitsverhältnisse bislang weitgehend zukunftsgerichtete Vorhaben“, resümiert Fraktionssprecher Cliff Hollmann. „Nach dem Motto: Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück.“ Für 2016 fordern die Grünen im Hinblick auf die von der Landesregierung zur Verfügung gestellten Förder- beziehungsweise Investitionsmittel „ein umfassendes Klimaschutzkonzept“ mit dem Ziel, Energiekosten einzusparen. Die aktive Vermarktung des Gewerbegebietes in Hainstadt auf Grundlage der Expertise des Regionalverbandes könne zur Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen und zu mehr Arbeitsplätzen vor Ort führen.

Weiterhin sieht die Fraktion die Förderung des sozialen Wohnungsbaus als dringend erforderlich an. „Neben der beantragten Gesamtmaßnahme zur Verbesserung der Bushaltestellen für die Offenbacher Landstraße sollten längst überfällige und beschlossene Maßnahmen wie die Offenlegung des Werniggrabens und die Attraktivitätssteigerung des Mainuferweges angegangen werden“, ergänzt Bauausschussmitglied Horst Winter.

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 kd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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