Historisch niedriger Wert

Kriminalitätsrate sinkt, Aufklärungsquote steigt auf 51,8 Prozent

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Symbolbild

Hainburg - Nach Veröffentlichung der aktuellen Kriminalitätsstatistik des Polizeipräsidiums Südosthessen hat Josef Michael Rösch, Leiter der Polizeistation Seligenstadt, gemeinsam mit Bürgermeister Alexander Böhn und dem Ersten Beigeordneten Christian Spahn die Ergebnisse analysiert. Das Fazit: Hainburg ist sicher.

Keine Kriminalitätsschwerpunkte, sinkende Fallzahlen und eine höhere Aufklärungsquote. Diese positive Bilanz zieht Polizeichef Josef Michael Rösch für Hainburg. Die Statistik gibt Auskunft über die Kriminalitätsrate im gesamten Bezirk des Polizeipräsidiums Südosthessen. Bei der Kriminalhäufigkeitszahl (KHZ) liegt Hainburg mit nur 0,9 Prozent der Gesamtkriminalität der Behörde an vorletzter Stelle im Kreis Offenbach. 2017 liegt der Wert bei 2879 (im Gegensatz zu 2 987 im Jahr 2016).

Diese Ziffer dient der besseren Vergleichbarkeit von Kreisen und Kommunen und errechnet sich nach der Anzahl der registrierten Delikte, umgerechnet auf fiktive 100.000 Einwohner. „Noch nie gab es für die Gemeinde Hainburg einen so niedrigen Wert bei der Kriminalitätshäufigkeit“, betont Rösch. Die Statistik zeige auch, „dass wir in Hainburg keine Kriminalitätsschwerpunkte haben und die Bürger sicher leben.“

Insgesamt wurden in Hainburg 417 Fälle angezeigt, das sind acht weniger als 2016 (425 Fälle). Davon wurden 216 Fälle (200) aufgeklärt, was einer Quote von 51,8 Prozent entspricht (2016: 47,1 Prozent). 73,3 Prozent aller ermittelten Tatverdächtigen sind Erwachsene (über 21 Jahre); bei den Jugendlichen (14 bis 17 Jahre) liegt der Anteil der Tatverdächtigen bei 15,7 Prozent und bei den Heranwachsenden (18 bis 21 Jahre) bei 5,7 Prozent.

Die erste Bürgersprechstunde ist am Dienstag, 12. Juni, von 14 bis 16 Uhr im Rathaus Hainstadt.

Bürgermeister Alexander Böhn zeigt sich sehr zufrieden mit der Entwicklung der Kriminalitätsstatistik für die Gemeinde Hainburg: „Es ist erfreulich, dass die Kriminalitätsbelastung weiter zurückgegangen ist. Sowohl die Polizei als auch wir sind bemüht, das subjektive Sicherheitsgefühl unserer Bürgerinnen und Bürger ständig zu verbessern und Straftaten zu verhindern.“ Dies sei in der Vergangenheit durch verschiedene Präventionsprojekte (wie Präventionsrat oder Leon-Hilfeinseln für Kinder) unterstützt worden und solle auch zukünftig in bewährter Zusammenarbeit mit der Polizeidienststelle in Seligenstadt vorangetrieben werden.

Polizeibeamte müssen belastbar sein

So wurde zwischen der Polizei und der Gemeinde Hainburg erst jüngst vereinbart, dass zukünftig mindestens zweimal im Jahr eine Bürgersprechstunde im Rathaus angeboten wird. Damit möchten der Dienststellenleiter der Polizei und der Bürgermeister für die Anliegen der Hainburger als direkte Ansprechpartner zur Verfügung stehen und die Kontaktaufnahme vereinfachen und verbessern. (kd)

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