Gemeinde Hainburg erweitert Fotovoltaikanlagen 

Mehr Strom aus heimischen Quellen

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Fototermin an der Kläranlage in Klein-Krotzenburg, von links: Walter und Thomas Blumör (Senior- und Juniorchef von Elektro Schwab), Thomas Stiegel (Gemeindewerke) sowie Bürgermeister Alexander Böhn. 

Die Gemeindewerke Hainburg haben die Fotovoltaikanlage auf der Kläranlage in Klein-Krotzenburg erweitert, sodass künftig noch mehr „eigener“ Sonnenstrom für die Reinigung der Hainburger Abwässer verwendet werden kann.

Hainburg – Wie Bürgermeister Alexander Böhn mitteilt, haben die Gemeindewerke in den vergangenen Wochen eine rund 230 Quadratmeter große Fotovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von rund 50 Kilowatt (kWp) auf den Gebäudedächern der Kläranlage im Ortsteil Klein-Krotzenburg errichtet. Insgesamt haben Mitarbeiter der Hainburger Firma Elektro Schwab 170 Solarmodule installiert. Die Kosten bezifferte der Verwaltungschef auf 85 000 Euro.

Die neue Fotovoltaikanlage befindet auf den Dächern des Betriebsgebäudes, des Zulaufgebäudes und des Rechen- und Sandfangebäudes der Klein-Krotzenburger Kläranlage und ergänzt die bereits vorhandene Anlage auf dem Dach des Werkstattgebäudes. Aufaddiert erzeugen die Fotovoltaikanlagen auf den Gebäudedächern der Kläranlage Klein-Krotzenburg jährlich rund 57 000 Kilowattstunden, und der erzeugte Solarstrom wird für den Energieverbrauch verwendet.

„Diese sinnvolle und wirtschaftliche Investition wurde in der Betriebskommission der Gemeindewerke einstimmig beschlossen“ , erläutert Alexander Böhn. Die Anlage sei „ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz, da der erzeugte Strom vor Ort direkt verbraucht werden kann, so der Bürgermeister abschließend.  zbo

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