Der Boden ist bereitet

Rathaus-Neubau: Fortschritt im Netz verfolgen

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Noch sieht nichts nach Rathaus aus. Doch der erste Bagger nahm bereits eine Bodenprobe auf der Baustelle.

Aufmerksame Bürger haben es bemerkt: Die Arbeiten am Hainburger Rathaus-Neubau sind gestartet.

Hainburg –  Beginn war am Donnerstag mit einer Vermessung zur Grenzfestlegung und einem Baggereinsatz, um nochmals eine Bodenanalyse vorzunehmen, die für die Entsorgung des Aushubs nötig ist. Inzwischen hat die beauftragte Firma die Fläche eingezäunt. Erschlossen wird sie über die Retzer Straße; der Geh- und Radweg an der Kirchstraße bleibt unbeeinträchtigt. Gestern folgte die vorgeschriebene Kampfmittelsondierung, die für die Baufeldfreigabe erforderlich ist. Erst im Anschluss können die Erd- und Rohbauarbeiten starten.

„Wir freuen uns zusammen mit dem Architektenteam und den Fachplanern für die einzelnen Gewerke, dass es endlich losgeht und unsere Planungen langsam Gestalt annehmen“, sagt Bürgermeister Alexander Böhn (CDU). Ebenfalls als positiv wertet er, dass die bisherigen Aufträge im Kostenrahmen geblieben seien und dass alles trotz Corona effektiv und reibungslos ablaufe. „Die Gewerke werden einzeln und jeweils nach Baufortschritt vergeben“, so der Verwaltungschef. „Da arbeiten alle Beteiligten sehr gut zusammen.“

Wegen der Corona-Regeln hat sich die Gemeinde gegen den traditionellen, symbolischen ersten Spatenstich entschieden. „Wenn sich die Lage etwas stabilisiert hat, wollen wir eine offizielle Grundsteinlegung vornehmen“, verspricht Böhn. Nach aktuellem Zeitplan und bei störungsfreiem Verlauf ist die Beseitigung möglicher Mängel für September 2021 vorgesehen. Und ganz sicher dürfen sich die Bürger auf eine würdige Einweihungsfeier einstellen.

Erschlossen wird der Dreigeschosser auf dem 6750-Quadratmeter-Areal im Ortsteil Klein-Krotzenburg nahe dem Feuerwehrhaus für Fußgänger und Radler von der Kirchstraße, für Autos über die Retzer Straße, wo auch Parkplätze geplant sind. Für das ehrgeizige Vorhaben sind bislang 6,5 Millionen Euro im Haushalt der Kommune einkalkuliert; drei Millionen will die Hessen-Kasse zuschießen. Aktuell rechnet die Verwaltung mit Kosten von acht Millionen Euro. Dabei sind die Ausgaben für Planung, Außenanlagen und Inneneinrichtung inbegriffen.

Wer sich über den Baufortschritt informieren will und nicht ständig am Grundstück vorbeikommt, kann das über eine Webcam auf der Internetseite der Gemeinde tun. Da macht täglich ein neues Bild die Bau- zur Schaustelle.

" hainburg.de

VON MARKUS TERHARN

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