Illegal genutztes Grundstück

BFH: Schandfleck muss endlich verschwinden

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Wie ein großer Schrottplatz mutet das Gelände am Rand der neuen Ortsmitte an. Der Nutzer hat von der Gemeinde mehrfach die Aufforderung zur Räumung erhalten.  

Hainburg - Die Bürger für Hainburg (BFH) machen in einer Pressemitteilung auf einen „Schandfleck“ in der neuen Ortsmitte aufmerksam. Gemeint ist ein Areal an der Straße Zum Königssee, das illegal genutzt wird.

„Lastwagenladungen mit Schrott, Sperrmüll, Asbestplatten und gefährlichem Sondermüll sind dort unter freiem Himmel illegal abgelagert worden“, berichtet BFH-Vorsitzender Hermann Wolfertz. „Kinder können dort ungehindert spielen, da nicht einmal ein Zaun sie daran hindert. Die Klagen der Anwohner haben leider bis heute keinen Erfolg gehabt. Der Müllberg wächst immer weiter, eigentlich unbegreiflich, da das Grundstück im Besitz der Gemeinde Hainburg ist und demnächst als Baugelände vermarktet werden soll. “ Die BFH fragen sich, „warum im Rathaus immer noch nichts unternommen wurde, um diesen Missstand zu beseitigen“.

Im Rathaus ist man jedoch keineswegs untätig. Bürgermeister Bernhard Bessel (CDU) berichtet auf Nachfrage, dass dort zwar Schrott und Sperrmüll, aber kein gefährlicher Sondermüll mehr abgestellt sei. Die Gemeinde sei, als sie darüber informiert wurde, sofort tätig geworden und habe die Säuren und Beizen, deren Herkunft bekannt war, abholen lassen. Auch das restliche Gerümpel soll verschwinden. Der Mann, der das Gelände nutze, habe bereits mehrfach die Aufforderung erhalten, es zu räumen. „Wir werden dafür sorgen, dass das auch passiert“, sagt Bürgermeister Bessel. Er wolle jedoch vermeiden, dass der Gemeinde und damit letztlich dem Steuerzahler dadurch Kosten entstehen.

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kd

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