Turnerschaft Klein-Krotzenburg

Hainburg: Freiwilliges Soziales Jahr - Turnen und Handball im Fokus

Stolz auf FSJlerin Svenja Ehehalt ist Thomas Petzold vom TKK-Vorstand.
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Stolz auf FSJlerin Svenja Ehehalt ist Thomas Petzold vom TKK-Vorstand.

Hainburg – Schule geschafft, und wie geht’s weiter? Svenja Ehehalt hat diese Frage für sich beantwortet. Seit Kurzem absolviert die Mainhäuserin ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) bei der Turnerschaft Klein-Krotzenburg. Nach Abitur am Franziskanergymnasium Großkrotzenburg im Juni bewarb sie sich bei der TKK, überzeugte im Vorstellungsgespräch Dunja Petzold, Dirk Etzel und Thomas Petzold von ihren Qualitäten – und freut sich darüber, Teil des Teams geworden zu sein.

„Die Turnerschaft verfügt mit ihren mehr als 1 300 Mitgliedern in sieben Abteilungen an drei Standorten über ideale Voraussetzungen fürs Orientierungsjahr“, meint Vorsitzender Thomas Petzold. Neben den sportlichen Aspekten lernt die 18-Jährige die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Senioren im Verein kennen.

Ihr Aufgabenfeld ist vielseitig. So ist sie sowohl in den Sporthallen oder in der Geschäftsstelle des Vereins als auch in Hainburger Kindergärten und Grundschulen, betreut Kooperationen und Projekte mit dem Verein. Der Fokus der jungen Frau liegt dabei auf den Disziplinen Turnen und Handball.

Trotz der Corona-Pandemie konnten die FSJler inzwischen hessenweit wieder loslegen. So stand vor wenigen Tagen ein Seminar in Wetzlar auf dem Programm.

Svenja ist bereits die dritte FSJlerin in den Diensten der Klein-Krotzenburger Turner. Nach Maike Staab und Jasmin Kreß ist die 18-jährige neu an Bord und arbeitet sich derzeit intensiv ein. Zur Begrüßung gab es vom Vorsitzenden Thomas Petzold in der Geschäftsstelle Schlüssel und Einsatzpläne.

Beim FSJ handelt es sich um einen Freiwilligendienst im Sport, führt Petzold weiter aus. Ein Jahr lang engagierten sich die Freiwilligen in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen. „Sie erledigen administrative Arbeiten und sollen ein eigenes Sportprojekt ausarbeiten.“ Die Wochenarbeitszeit liegt bei 38,5 Stunden, entlohnt wird sie in Form eines Taschengelds. Hinzu kommen 25 Tage Urlaub und die Ausbildung beim Landessportbund als Übungsleiter mit C-Lizenz.

„Freiwilligendienste werden als Wartezeit für einen Studienplatz oder als Praktikum für das Fachabitur sowie für entsprechende Ausbildungsgänge angerechnet und sind ein angesehenes Kriterium bei späteren Bewerbungen für Ausbildung und Beruf“, hebt Petzold als weitere Vorzüge hervor. sig

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