Straßenbeleuchtung

Umrüstung auf LED: Energie sparen und Insekten schonen

Licht aufgegangen: Bürgermeister Alexander Böhn, Erster Beigeordneter Christian Spahn mit einer alten und Bauhofelektriker Manfred Wolf mit einer neuen Leuchte sowie Peter Murmann vom Bauamt (von links). 
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Licht aufgegangen: Bürgermeister Alexander Böhn, Erster Beigeordneter Christian Spahn mit einer alten und Bauhofelektriker Manfred Wolf mit einer neuen Leuchte sowie Peter Murmann vom Bauamt (von links). 

Die Gemeinde Hainburg hat weitere Straßenleuchten auf LED umgerüstet. Sie sollen nicht nur weniger Energie verbrauchen, sondern auch besser für nachtaktive Insekten sein.

Hainburg – Einen weiteren Schritt zu energieeffizienter, umweltfreundlicher Beleuchtung geht die Gemeinde Hainburg. Auch künftig will die Kommune daran festhalten, ihre Straßenbeleuchtung nach und nach auf moderne LED-Technik umzustellen. „Diese schrittweise Umrüstung stellt sicher, dass wir immer die neuesten Modelle verwenden und das Material zum aktuellen Preis günstig einkaufen“, erläutert Bürgermeister Alexander Böhn.

Erst jüngst habe die Verwaltung wieder 200 Lampenköpfe erhalten, um die Nutzung energiesparender LED-Technologie auszubauen. Ein Teil davon gilt als besonders insektenfreundlich, eignet sich somit für Außenbezirke und Feldrandlagen. Er wurde am Mainuferweg verbaut.

„Wir haben einen Hersteller gefunden, der sich seit Jahren mit den durch städtische oder industrielle Beleuchtung verursachten Gefahren für nachtaktive Tiere beschäftigt“, führt Böhn weiter aus. „Obwohl der Gesetzgeber das noch nicht flächendeckend verlangt, ist die Firma in der Lage, insektenfreundliche Beleuchtung zu liefern.“ In den vergangenen Jahren habe sie äußerst effektive Lösungen entwickelt, um Tiere zu schonen.

Das Unternehmen stellt Produkte mit warmweißen Lichtquellen zur Verfügung, deren Farbtemperaturen maximal 3000, teils nur 2700 Kelvin betragen. „Gerade im Außenbereich ist es wichtig, insektenfreundliche Lampen zu installieren, die sich durch intelligentes Lichtmanagement auszeichnen“, betont der Bürgermeister. Per Lichtsteuerung reduziere sich die Helligkeit in den weniger frequentierten Nachtstunden von selbst, ohne das Sicherheitsgefühl später Passanten zu beeinträchtigen.

„Die Umstellung geschieht kostensparend in Eigenleistung durch den Bauhof“, so Böhn. „Mit insgesamt 900 Leuchten gehen wir den Weg konsequent weiter, sparen Umrüstungs- und langfristig auch Stromkosten.“

zbo

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