Hainburg hat sich für 2019 einiges vorgenommen

Kita-Neubau bis Rathaus: Das Jahr der Großprojekte

+
An der Zweigstelle der Johannes-Gutenberg-Schule, wegen ihrer Lage auch Waldschule genannt, ist ein Neubau für die Betreuung geplant. Foto:

Hainburg – Dass die Rubrik „Bauen in Hainburg“ einen festen Platz im neuen Jahrbuch der Gemeinde einnimmt, kommt nicht von ungefähr. Schließlich ist der Bürgermeister zugleich Bauamtsleiter, und schließlich stehen in nächster Zeit einige gewichtige Projekte an.

Das gut 300 Seiten starke Büchlein liefert nicht nur einen Rückblick auf 2018 (Ehrungen, Dienstjubiläen, Vereinsaktivitäten), sondern auch einen Ausblick auf 2019. Und richtet den Fokus dabei unter anderem auf anstehende Baumaßnahmen.

Rathaus

Das größte Vorhaben – auch aus finanzieller Sicht – ist dabei der Rathausneubau für 6,5 Millionen Euro. Nach dem Architektenwettbewerb im Frühjahr 2018, aus dem das Studio Bornheim bekanntlich als Sieger hervorging, wurden in weiteren Schritten Fachplaner für Gewerke wie Heizung, Lüftung, Sanitär, Statik, Elektrik und Brandschutz ausgewählt. Wenn alles nach Zeitplan läuft, könnte der Baubeginn noch Ende 2019 erfolgen. Bürgermeister Alexander Böhn (CDU) rechnet mit einer Bauzeit von etwa 18 Monaten.

Kitas

Hauptamtsleiter Fritz Hofmeister zeigt das neue Jahrbuch.

Nachdem sich die Bauarbeiten in der Kita Arche Noah (1,4 Millionen Euro) in der Endphase befinden, steht bereits die nächste Kita-Erweiterung an. Am Kiefernhain ist ein neues Betreuungsgebäude für Kinder unter drei Jahren in Planung. Aus der ursprünglichen Idee eines Provisoriums aus Containern ist ein Neubau geworden, der den Ansprüchen an eine frühkindliche Betreuung gerecht werden soll.

Der Bauantrag wurde Ende September gestellt, der Bau soll im Frühjahr beginnen und bis Frühjahr 2020 fertig sein. Die Gemeinde Hainburg investiert etwa zwei Millionen Euro, die zum Teil aus Bundesmitteln refinanziert werden. Vorgesehen ist eine „nachhaltige Bauweise“ aus gedämmten Ziegelsteinen und einem begrünten, leicht geneigten Flachdach.

Schulbetreuung

Auch die Zweigstelle der Johannes-Gutenberg-Schule in Hainstadt soll ein zeitgemäßes Betreuungsgebäude bekommen. Die Gemeinde hat mit dem Förderverein der Grundschule ein Konzept entwickelt und die Pläne auch mit dem Kreis Offenbach abgestimmt. Vorgesehen ist ein zweigeschossiges Gebäude – in Anlehnung an das Betreuungsgebäude der Johannes-Kepler-Schule in Klein-Krotzenburg – mit einer Mensa im Untergeschoss sowie Betreuungsräumen und Büros im Obergeschoss. Ehrgeiziger Zeitplan: Bis zum Beginn des Schuljahres 2020/21 soll das Bauprojekt umgesetzt sein. Das Betreuungsangebot soll dann unter Trägerschaft des Schulfördervereins ausgeweitet werden.

Leserbilder: Die schönsten Plätze in Hainburg

Straßenbau

Zu guter Letzt wird sich auch im Straßenbau einiges tun. Nach der grundhaften Sanierung von Martin-, Josef- und Krotzenburger Straße und Erschließungsarbeiten in der Neuen Ortsmitte folgen nun die Erneuerung der Schillerstraße in Hainstadt und der Friedrich-Ebert-Straße in Klein-Krotzenburg. Des Weiteren sind Sanierungsmaßnahmen am Mainuferweg und an diversen Gehwegen geplant. Für den Straßenbau sind im Investitionsprogramm 570.000 Euro für 2019 und 940.000 Euro für 2020 veranschlagt. (kd)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare