Hoffest beim NABU Hainburg

Lebensraum für bedrohte Tiere

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Ehrungen und Auszeichnungen standen beim Hoffest des NABU im Mittelpunkt.

Hainburg - Einen rundum gelungenen Abend haben Mitglieder und Gäste beim Hoffest des NABU Hainburg verbracht.

Vorsitzender Ewald Erlacher führte durch das Programm und ehrte zuerst Revierförster Peter Maier mit dem Umweltpreis „Pirol“, den die NABU-Gruppe für herausragende Leistungen für Natur und Umwelt vergibt. Maier erhielt den Preis für seine Verdienste um den Erhalt des „Ziegenmelkers“ in der Gemarkung. Durch Verjüngung des Baumbestandes hat er für den seltenen Vogel Freiflächen mit entsprechend warmen Sandstandorten und der dazugehörigen nötigen Deckung geschaffen. Außerdem wies Maier das Dreifache der geforderten Habitatbäume aus. Dabei handelt es sich um Bäume, die mehr als 100 Jahre alt und nun besonders geschützt sind. Sie stehen als Lebensraum für bedrohte Tiere zur Verfügung.

Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung des Vorsitzenden Manfred Gutermuth für 40 Jahre Mitgliedschaft. Gutermuth hat für die Natur und die Gesellschaft enorme Verdienste erworben. Dazu zählen die Renaturierungen im Pechgraben und im Elmstal inklusive der dazugehörigen Wasserflächen sowie die Erstellung zahlreicher Feldholzinseln und Obstbaumanpflanzungen. 2007 erhielt er für sein Wirken den Landesehrenbrief, 2010 gründete er zwei Kindergruppen und betreibt seitdem eine für den NABU sehr wertvolle Jugendarbeit. Seine Kindergruppen überraschten und dankten ihm für sein Wirken mit einer eigenen Aufführung.

Die am stärksten bedrohten Tierarten

Bilder: Die am stärksten bedrohten Arten

Ebenfalls für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden Hans-Jürgen Werner, Götz Schwab und Karl-Heinz Porsch. Die Eheleute Bodo und Rosi Tippenhauer erhielten Urkunden für 25 Jahre NABU-Mitgliedschaft. Erster Beigeordneter Alexander Böhn verteilte nicht nur lobende Worte für die Arbeit der Naturschützer, sondern hatte auch einen finanziellen Zuschuss für die beiden Kindergruppen mitgebracht.

kd

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