Ordnungsamt der Gemeinde Hainburg appelliert an Halter

Freilaufende Hunde gefährden Vögel und Wild

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Ende März ist dieses Reh nahe des Naturschutzgebietes Langhorst gerissen worden – kein Einzelfall. Dass es von einem Hund attackiert wurde, erkennen Fachleute am Biss.  

Hainburg - Die Gemeinde Hainburg weist aus aktuellem Anlass noch einmal darauf hin, dass bis zum 15. Juni die Anleinpflicht für Hunde während der Brut- und Setzzeit besteht. Sie gilt in der Feld- und Flurgemarkung sowie im Wald.

In den Naturschutzgebieten gilt die Anleinpflicht ganzjährig. In den vergangenen Wochen haben sich die Beschwerden beim Ordnungsamt gehäuft, dass einige Hundehalter der Pflicht nicht nachkommen und ihre Vierbeiner frei herumlaufen lassen. Wer gegen die Anleinpflicht verstößt, handelt ordnungswidrig, was mit Geldbuße geahndet wird.

Freilaufende Hunde vertreiben nicht nur bodennahe Brüter wie Fasan, Wachtel, Rotkehlchen und Nachtigall, sondern auch größere Wildtiere. In diesem Jahr kam es bereits zu einigen Vorfällen, bei denen Wildtiere von Hunden gehetzt und auch gerissen wurden. „Wir appellieren noch einmal an alle Hundehalter“, sagt Ordnungsamtsleiter Christoph Kopp. „Hunde, die andere Tiere hetzen oder reißen, werden als gefährliche Hunde eingestuft.“ Die Ordnungspolizeibeamten werden in den nächsten Tagen verstärkt die Anleinpflicht kontrollieren.

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Wenn jemand ein verletztes oder totes Tier findet, sollte er das der Polizeistation Seligenstadt (06182 89300) oder dem Ordnungsamt der Gemeinde Hainburg (06182 780980) melden. Beide informieren dann den zuständigen Jagdpächter.

(kd)

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