CDU-Vorsitzende pochen auf verträgliche Lösung

„Lkw-Verbot für Froschhausen nicht zulasten von Hainburg“

Hainburg/Seligenstadt - Für ein gemeinsames Vorgehen bei der Entlastung der Ortsstraßen von Lkw-Verkehr sprechen sich CDU Hainburg und CDU Froschhausen aus.

Anlass war ein Antrag in der Seligenstädter Stadtverordnetenversammlung, nach dem Froschhausen ein Lkw-Durchfahrtverbot erhalten soll. „Gegen ein solches Verbot haben wir grundsätzlich nichts einzuwenden, sehr wohl aber gegen die von der Stadt Seligenstadt in diesem Zuge vorgeschlagenen Umleitungsstrecken, die allesamt durch Hainburg führen sollen“, betont Hainburgs CDU-Vorsitzender Jürgen Harrer. „Hiergegen werden wir uns entschieden zur Wehr setzen und erwarten vom Seligenstädter Magistrat, solche Planungen nicht weiter zu verfolgen. “ Harrer kündigt an, dass die Hainburger CDU den Gemeindevorstand beauftragen möchte, erneut ein Lkw-Durchfahrtsverbot für Hainburg bei den zuständigen Stellen zu beantragen.

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Weniger Lkw, weniger Lärm

Thomas Lortz, Vorsitzender der CDU Froschhausen, äußert Verständnis für die Haltung seines Parteikollegen. „Natürlich wollen wir ein Lkw-Durchfahrtverbot für Froschhausen, aber doch niemals zulasten unserer Nachbarn.“ Vielmehr müssten Lkw mit dem Ziel Seligenstadt auf der A 3 bleiben oder auf die A 3 geführt werden und dort dann die Abfahrt Seligenstadt nutzen. „Die Hainburger und Froschhäuser Christdemokraten sind sich in dieser Frage einig: Eine Entlastung Froschhausens darf nicht zu einer Belastung Hainburgs führen“, sagt Lortz. Er und Harrer hoffen darauf, dass sich die Vertreter beider Kommunen im Gespräch einig werden. (kd)

So schützen Sie Ihr Ohr: Die wichtigsten Tipps

Das Ohr ist ein Sinnesorgan. Zu viel Lärm, eine Beschallung ab 85 Dezibel, kann zu einem Hörschäden führen. Schützen Sie Ihr Gehör. Bei Konzerten (etwa 100 dB) können Ohrstöpsel und ein ausreichender Abstand zur Geräuschquelle Gehörschäden vermeiden.

Beim Musikhören über Kopfhörer die 60/60 Regel beachten: täglich nicht länger als 60 Minuten Musik über Kopfhörer hören und dabei nicht über 60 Prozent des Maximalvolumens des Gerätes aufdrehen.

Zur Regeneration bewusst akustische Pausen einlegen und alle Lärmquellen (Radio, Fernsehen etc.) abschalten. Dies gilt vor allem nach Diskobesuchen, der Arbeit in einem lauten Umfeld etc. – hier sollte man den Ohren mindestens 10 Stunden Ruhe gönnen.

Gehör regelmäßig durch einen Hörgeräteakustiker oder spezialisierten Arzt überprüfen lassen.

Falls es doch passiert und Symptome wie ein Druckgefühl im Ohr, ein dumpfer Höreindruck oder anhaltende Ohrgeräusche auftreten, sollten man dem Gehör dringend Ruhe gönnen, viel Flüssigkeit zu sich nehmen und schnellstmöglich einen HNO-Arzt aufsuchen.

Bereits eine dauerhafte Lärmeinwirkung über 85 dB kann zu einem irreparablen Hörverlust führen. Das entspricht etwa einem elektrischen Rasenmäher.

Bei einem Lärmpegel von etwa 100 dB – wie sie bei Konzerten oder bei maximal aufgedrehtem MP3-Player erreicht werden – riskiert man schon bei 20 Minuten Beschallung pro Tag eine spätere Hörminderung.

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