„Mehr als eine Million Liter“

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„Dies führte zu einer wesentlichen Entlastung im Kanalnetz. Auch bei dieser Gelegenheit hat sich die Zusammenarbeit mit dem THW bei Hochwasserlagen gut bewährt“, so die Bilanz von Hainburgs Gemeindebrandinspektor Werner Merget.

Hainburg (mho) ‐ Zur Entlastung des Kanalnetzes im Ortsteil Klein-Krotzenburg pumpten Feuerwehr und THW am Samstag durch den Einsatz einer Hannibal-Pumpe und einer großen Tauchpumpe weit mehr als eine Million Liter überschüssiges Regenwasser aus dem Überlauf des Regenrückhaltebeckens ab.

„Dies führte zu einer wesentlichen Entlastung im Kanalnetz. Auch bei dieser Gelegenheit hat sich die Zusammenarbeit mit dem THW bei Hochwasserlagen gut bewährt“, so die Bilanz von Hainburgs Gemeindebrandinspektor Werner Merget. Das Hochwasser, Regenfälle der vergangenen Woche und eine geschlossene Hochwasserklappe am Regenüberlaufbecken der Kläranlage verursachten einen Rückstau im Klein-Krotzenburger Kanalnetz. In Zusammenarbeit mit dem Technischen Hilfswerk Seligenstadt und der Pumpengruppe des THW Neu-Isenburg war deshalb am Samstag ein Einsatz erforderlich geworden.

Das Hochwasser in der Region:

Hochwasser in der Region

Im aktuellen Hochwasserlagebericht warnen die Hochwassernachrichtendienste vor steigenden Wasserständen am schiffbaren Main und an der schiffbaren Donau. An den Mainzuflüssen komme es bei fallender Tendenz noch verbreitet zu Überflutungen der Meldestufe 1 bis 3.

Am schiffbaren Main treten bei steigender Tendenz Ausuferungen und Überschwemmungen der Meldestufe 3 auf. Die Hochwasserwelle befindet sich derzeit unterhalb Schweinfurts. Stromab steigen die Pegelstände weiter an. Dabei kann in Würzburg Meldestufe 4 erreicht werden.

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für die nächsten Tage zunächst überwiegend niederschlagsfreies, mildes Wetter, so dass die Hochwasserwellen weitgehend unbeeinflusst ablaufen dürften.

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