„Um die Menschen zu Gott zu führen“

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Winfried Disser (Mitte) feierte in der Gemeinde St. Wendelinus Hainstadt das silberne Priesterjubiläum; links Pfarrer Dekan Dieter Bockholt, rechts Professor Dr. Lothar Bergmann, Vorsitzender des Pfarrgemeinderats.

Hainburg - (paw) Sein silbernes Priesterjubiläum feierte Winfried Disser kürzlich mit seiner Gemeinde in Herbstein. Da er aus Hainstadt stammt, ehrte ihn die Gemeinde St. Wendelinus nachträglich mit einem feierlichen Hochamt.

Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen (…) und dabei auf Jesus blicken (...) dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren.“ Diese Worte aus der Heiligen Schrift (Hebräerbrief ) hatte sich der Priester als Leitgedanken ausgewählt. Geweiht wurde er am 30. Juni 1984 vom damals gerade neu ernannten Bischof Karl Lehmann im Mainzer Dom. Die Primiz folgte ein Tag später in der St.-Wendelinus-Gemeinde. Bevor ihm 1991 seine Pfarrstelle im hohen Vogelsberg zugeteilt wurde, war er als Kaplan in Bensheim, Bischofsheim, Dietzenbach, Fürth im Odenwald und Worms-Horchheim im Einsatz. Als Pfarrer der Gemeinde St. Jakobus in Herbstein betreut er dazu noch die Gläubigen in Eichenrod und Ulrichstein. „Mit ihrer Lage in 600 Metern über dem Meeresspiegel ist Ulrichstein die höchstgelegene Gemeinde Hessens, und das merkt man vor allem im Winter. Da kann es schon mal vorkommen, dass der Gottesdienst wegen Glatteis und Schnee ausfällt.“ Allerdings sei das letztmals vor drei Jahren passiert. „Ich bin Priester geworden, um die Menschen zu Gott zu führen, damit sie ihr Heil bei ihm finden“, so das Kredo Pfarrer Winfried Dissers. Die Grundlage dazu fand er im gelebten Glauben in seiner Familie und in der Heimatpfarrei St. Wendelinus, in seinem Engagement als Messdiener und der Arbeit in der Pfarrbücherei. Nicht zuletzt habe er auch durch seinen Religionslehrer Pfarrer Wolfgang Blau am Seligenstädter Einhard-Gymnasiums den Weg zum Priestertum gefunden.

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