Hainburg: Maßnahmenplan zum Klimaschutz und ein Energiecontrolling-Konzept

„Prioritäten setzen“

HAINBURG - Schon seit über einem Jahr beschäftigt sich die Gemeinde Hainburg mit einem Klimaschutzkonzept für die eigenen Liegenschaften.

Nachdem das Bad Kreuznacher Ingenieurbüro GenFa GmbH seinen Entwurf in einer Ausschusssitzung im Mai vorgestellt hatte, sprachen sich die Gemeindeparlamentarier in ihrer Sitzung am Montagabend im Klein-Krotzenburger Feuerwehrhaus unisono für einen Antrag der Grünen-Fraktion vom August aus.

Demnach soll der Gemeindevorstand Prioritäten setzen und dafür einen Maßnahmenplan für die Gebäude und Straßenbeleuchtung erstellen, im Ausschuss darüber berichten und durch die Gemeindevertretung beschließen lassen.

Außerdem soll ein Energiecontrolling-Konzept entwickelt und umgesetzt werden: „Die Diskussion über den Energiebericht 2000-2011 hat gezeigt, dass Verbrauch und Einsparpotenzial bei Strom, Gas und Wasser mit einem Controlling-Konzept überwacht und darüber regelmäßig im zuständigen Ausschuss berichtet werden sollte“, so die Begründung im Antrag.

Die Hainburger Gemeindeverwaltung soll darüber hinaus prüfen, ob die Einrichtung einer „Arbeitsgruppe Klimaschutz“ sinnvoll ist und die Bürger einbezogen und motiviert werden können. In diesem Zusammenhang weisen die Grünen auf Fördermöglichkeiten dieses Bürgerdialoges durch das Land Hessen hin.

Einstimmig und ohne Debatte folgten die Gemeindeparlamentarier zudem einem CDU-Antrag vom Oktober 2012. Darin wurde der Gemeindevorstand beauftragt zu prüfen, inwieweit der Bachgraben im Bereich der illegalen Gärten an der Fasaneriestraße nach dessen Abräumung naturnah gestaltet werden kann. Auch soll ermittelt werden, ob Fördermittel zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie beantragt werden können. J sam

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