Einrichtung einer Freilauffläche für Hunde angeregt

Spielwiese für Vierbeiner

Hainburg - Mit einem erneuten Vorstoß möchten die Hainburger Grünen erreichen, dass im Ort eine Freilauffläche für Hunde ausgewiesen wird. Damit sollen Vierbeiner auch während der Anleinpflicht eine Möglichkeit zum Auslauf haben. Von Katrin Stassig

Während der Brut- und Setzzeit gilt in der Gemarkung Hainburg vom 1. März bis 15. Juni im gesamten Außenbereich die Anleinpflicht für Hunde. Im Naturschutzgebiet besteht ganzjährig Leinenzwang. In Feld, Flur und Wald müssen Hundehalter ihre Tiere also in dieser Zeit zwingend an der Leine führen – nicht alle halten sich daran. Die Grünen regen deshalb die Einrichtung einer Fläche an, die Hunden „gerade aufgrund der Einschränkungen während der Brut- und Setzzeit“ einen Auslauf ohne Leine ermöglicht. Im Antrag heißt es, der Gemeindevorstand solle prüfen, an welcher Stelle innerorts eine solche Fläche möglich und sinnvoll wäre, und darüber im Ausschuss berichten.

Aus Sicht der Grünen bieten sich zum Beispiel der Hainstädter Festplatz – konkret die Fläche neben der Martinstraße – oder die eingezäunte Fläche der MSC-Rennbahn an. Thorwald Ritter hält einen Zaun in jedem Fall für notwendig, auch zur Sicherheit der Hunde. Er berichtet von etlichen Gesprächen mit Hundehaltern, die den Wunsch nach solchen Flächen geäußert hätten. Tenor: „Wenn es das gäbe, würden wir es nutzen.“ Einige fahren mit ihren Hunden nach Alzenau, wo es im Wald ein sehr beliebtes Areal gibt.

Leserbilder zum Welthundetag 2017 (Teil 1)

Bereits im Jahr 2013 hatten die Grünen mit einem ähnlichen Antrag Freilaufflächen für Hunde in Hainburg gefordert und verschiedene Grundstücke vorgeschlagen. Im Oktober vor vier Jahren hatten CDU und SPD dem Anliegen im Ausschuss mehrheitlich eine Absage erteilt, unter anderem mit der Begründung, dass sich etliche der Flächen im Privatbesitz befänden. Eine davon ist die Pater-Werner-Wiese an der Fahrstraße, die der Kirchengemeinde gehört. Diese werde ohnehin schon von Hundehaltern genutzt. Eine offiziell ausgewiesene und mit Tütenspendern ausgestattete Fläche hätte, so denkt Ritter, vielleicht auch den Vorteil, dass der Hundekot konsequenter entsorgt wird.

Leserbilder zum Welthundetag 2017 (Teil 2)

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