Morgen gilt’s: Typisierungsaktion in Hainstadt

Viel Unterstützung für kranke Michaela

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Die 39-jährige Michaela (hier mit ihrem Sohn) hofft auf einen Stammzellenspender.

Hainburg - Bei einer Typisierungsaktion in Hainstadt soll am morgigen Sonntag ein Stammzellenspender für die 39-jährige Michaela aus Hainburg und für andere Blutkrebspatienten gefunden werden.

Bislang ist die weltweite Suche nach einem „genetischen Zwilling“ für die alleinerziehende Mutter erfolglos verlaufen. Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahren alt ist, kann sich von 11 bis 16 Uhr in der Sporthalle der Sportvereinigung Hainstadt (Offenbacher Landstraße 56) als potenzieller Stammzellspender bei der DKMS registrieren lassen. Allein in Deutschland findet nach Angaben der DKMS immer noch jeder zehnte Patient keinen passenden Spender.

„Die Vorbereitungen für den Aktionstag laufen gut an“, berichtet Dagmar Euler-Machate, die zur Initiativgruppe gehört. Sie kennt Michaela über die Vorstandsarbeit des Fördervereins der Johannes-Gutenberg-Schule in Hainstadt. Trotz der Diagnose „Osteomyelofibrose“, einer Erkrankung des blutbildenden Systems, hilft Michaela sogar selbst mit. „Nach außen gibt sie sich stark“, sagt Euler-Machate. „Sie möchte nicht einfach tatenlos zusehen.“ Für die Registrierungsaktion wurden bereits viele Sach- und Geldspenden zugesagt, sowohl von Firmen und Geschäften als auch von Privatpersonen. „Wir bekommen wirklich sehr viel Unterstützung“, berichtet Euler-Machate. „Das macht Michaela und uns Mut.“

Mit einer Stammzellspende Leben retten

Die Registrierung als Stammzellenspender läuft wie folgt: Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung wird ein Wangenschleimhautabstrich genommen, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren ließen, müssen nicht erneut mitmachen. Diese Daten stehen weiterhin weltweit für Patienten zur Verfügung. (kd)

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