BfH will Diskussion über Umgehung

Hainburg - (kg) „Der Hainburger Gemeindevorstand soll unverzüglich ein Konzept erarbeiten oder in Auftrag geben, wie eine zusätzliche Belastung des Ortsteils Hainstadt durch die prognostizierte Zunahme des Pkw- und Schwerlastverkehrs nach Fertigstellung der Seligenstädter Umgehungsstraße vermieden werden kann."

Diesen Antrag der Bürger für Hainburg (BfH) überwiesen die Gemeindevertreter in ihrer jüngsten Sitzung ohne Diskussion zur weiteren Bearbeitung in den Fachausschuss.

In der Antragsbegründung erinnern die BfH daran, dass bereits vor mehr als 20 Jahren die ersten Gespräche mit Behörden und Nachbarkommunen zum Thema stattgefunden hätten. Sie seien allerdings ergebnislos abgebrochen und auch nicht wieder aufgenommen worden. Aktuelle Diskussion und Planungen um den dritten Bauabschnitt machten es erforderlich, sich endlich mit den Folgen einer kompletten Seligenstädter Umgehungsstraße zu befassen. Als Grundlage dafür sei deshalb ein Konzept notwendig, wie eine zusätzliche Belastung Hainstadts durch die prognostizierte Zunahme des Pkw- und Schwerlastverkehrs vermieden werden könne. Gleichzeitig seien die Gespräche mit den Nachbarkommunen wieder aufzunehmen.

Weitere Anträge wurden ebenfalls in die Ausschüsse überwiesen:

Aufwertung verlängerte Martinstraße: Nach Antrag der Grünen sollen zur Aufwertung des Naherholungsweges (verlängerte Martinstraße bis zu den Gärtnereien) die zerstörten Gebäude sowie Zäune im Norden der Parzelle Nummer 280 (Flur Nummer sieben) beseitigt und die Fläche als Wiese hergestellt, entlang des Weges eine Baumreihe gepflanzt und die Durchfahrt von Pkw und Lkw unterbunden werden. „Die Gebäude und Zäune auf gemeindeeigenem Grundstück wurden illegal errichtet und sollten nach dem Brand zusammen mit dem dort lagernden Müll beseitigt werden. Mit der Wiederherstellung als Wiesenfläche und der Pflanzung einer Baumreihe ist es möglich, Ausgleichspunkte für das Ökopunktekonto der Gemeinde zu gewinnen“, so die Grünen in ihrer Antragsbegründung. Durch den ständigen Kraftfahrzeugsverkehr trotz Durchfahrtsverbotsschilder sei zudem der Naherholungswert erheblich gesunken. Die Andienung der Gärtnereien sei über die Straße Triebweg gewährleistet.

Verunreinigung durch Hundekot am Mainuferweg:Auf BfH-Antrag sollen geeignete Maßnahmen gegen die Geruchsbelästigungen und insbesondere die Verschmutzung des Grünstreifens entlang des Mainuferweges durch Hundekot ergriffen werden. Der Mainuferweg werde aufgrund seiner Lage nicht nur von Radfahrern befahren, sondern in Verbindung mit den Mainwiesen auch von vielen Familien mit Kindern als ortsnahe Grünanlage genutzt. Schon aus hygienischen Gründen seien deshalb Maßnahmen erforderlich.

Ganztagsschulangebot an der Gutenbergschule: Nach dem Willen der Grünen soll der Gemeindevorstand in der nächsten SJKS-Sitzung über den Stand der Planung und Ausgestaltung der bedarfsorientierten Ganztagsschule an der Johannes-Gutenberg-Schule berichten.

Rubriklistenbild: © pixelio

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare