Vorab einen Blick gewagt

Wohnhaus-Neubau der Behindertenhilfe kommt gut voran

Das neue Wohnhaus noch zu wärmeren Zeiten angeschaut haben sich (von links) Susanne Hahn, Wohnhaus-Leiterin, Renate Sand und Susanne Caspers, zwei künftige Bewohnerinnen.
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Das neue Wohnhaus noch zu wärmeren Zeiten angeschaut haben sich (von links) Susanne Hahn, Wohnhaus-Leiterin, Renate Sand und Susanne Caspers, zwei künftige Bewohnerinnen.

Mit einem innovativen Projekt schafft die Behindertenhilfe Offenbach aktuell in Hainburg Wohnraum für Menschen mit Behinderung. Das Wohnhaus mit Einzelzimmern und Appartements entsteht neben der Kindertagesstätte Tabaluga, am Rande eines Wohngebietes direkt am Feldrand, an den sich das ausgedehnte Hainburger Naherholungsgebiet anschließt.

Hainburg - Die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner freuen sich darauf, in das Wohnhaus in Hainburg einzuziehen. Zwei von ihnen, Renate Sand und Susanne Caspers, haben sich vor einiger Zeit ihr neues Zuhause mit der Wohnhaus-Leiterin Susanne Hahn schon einmal vorab etwas angesehen.

Das Wohnhaus bietet mit zwölf Zimmern und acht Appartements Platz für 20 Menschen mit geistiger Behinderung. Alle Zimmer und Appartements haben ein eigenes Bad. Außerdem können die künftigen Bewohnern ihre Räume nach eigenen Vorstellungen und Geschmack einrichten. Zusätzlich bietet die Einrichtung zwei Plätze für Kurzzeitwohnen.

Selbstständigkeit für Bewohner im Neubau in Hainburg

„Wir können den Bewohnerinnen und Bewohnern hier sehr individuelle Unterstützung anbieten. Von passgenauen Angeboten im eigenen Appartement mit Unterstützung nur dort, wo es nötig ist, bis zu einer umfassenden Betreuung in der Wohngruppe mit Tagesstruktur, Nachtbereitschaft und Pflege“, erläutert Wohnhaus-Leiterin Susanne Hahn das Besondere am Wohnhaus in Hainburg.

Eine weitere Besonderheit der Appartements ist die räumliche Trennung von der restlichen Wohngemeinschaft. Das bedeutet mehr Selbstständigkeit, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner nicht durch den gemeinschaftlichen Bereich der Wohneinrichtung müssen, um zu ihren Appartements zu gelangen.

Neue Bewohnerinnen freuen sich auf den Einzug in Hainburg

Natürlich sind aber alle immer in den Gemeinschaftsräumen und bei den Aktivitäten der Wohngruppen willkommen. Des Weiteren steht auch den Menschen, die in den Appartements wohnen, bei Bedarf rund um die Uhr das Fachpersonal der Einrichtung zur Verfügung, so Susanne Hahn weiter.

„Ich bin ganz begeistert“, sagt Susanne Caspers während sie sich vor Ort schon einmal ein bisschen umschaut. Vor allem die Lage freut sie: „Hier kann ich in den Feldern überall spazieren gehen.“ Renate Sand kommt ursprünglich aus der Region und lebt aktuell in der Wohnanlage Offenbach. Nach ihrem Einzug in das Wohnhaus Hainburg wird Renate Sand ihre Schwestern, die in der Nähe der neuen Wohnrichtung leben, häufiger und ohne komplizierte Anreisen sehen können.

Mit dem Wohnhaus Hainburg wird in der Region das Wohnangebot für Menschen mit Behinderung erweitert.

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