Gotteshaus für 200 Gläubige

Aldi wird zur Ahmadiyya-Moschee

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Im früheren Aldi-Gebäude an der Hanauer Hafenstraße wird bald gebetet. Die Ahmadiyya-Gemeinde gestaltet das Gebäude seit mehreren Monaten zur Moschee um.

Hanau - Im früheren Aldi-Gebäude an der Hanauer Hafenstraße wird bald gebetet. Die Ahmadiyya-Gemeinde gestaltet das Gebäude seit mehreren Monaten zur Moschee um. Am Mittwoch, 27. Mai, soll sie eröffnet werden.

Sie wird Bait-ul-Wahid-Moschee heißen: Das Haus des einzigen Gottes. Vor gut einem Jahr hatte die Stadt die Umgestaltung des früheren Discounters genehmigt. Unter anderem wurden zwei zwölf Meter hohe Türme errichtet, die Minarette darstellen. Anfangs hatten Bürger mit einer Unterschriftenaktion gegen das Projekt protestiert. Zur Einweihung der Moschee in gut drei Wochen werden seine Heiligkeit, der fünfte Kalif des verheißenen Messisas, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad, sowie der Ahmadiyya-Bundesvorsitzende Abdullah Uwe Wagishauser erwartet.

Das Kalif ist das Oberhaupt der weltweiten Glaubensgemeinschaft, die nach dem Gründer Ahmadiyya Muslim Jamaat benannt ist. Die islamische Glaubengemeinschaft wurde 1889 in Indien gegründet und ist heute in 20 Ländern weltweit verbreitet. Ihr werden mehrere zehn Millionen Gläubige zugerechnet. In Deutschland gibt es derzeit 225 Ahmadiyya-Gemeinden mit rund 35.000 Mitgliedern. Der Hanauer Gemeinde gehören mehr als 200 gläubige Ahman-Muslime an. Kauf und Umbau des Gebäudes an der Hafenstraße seien durch Spenden finanziert worden, heißt es. (cs.)

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