Greifvogel wieder in Freiheit entlassen

Auheimer Falknerei betreut Unfall-Sperber

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Falkner Detlef Kotsch betreute den verunfallten Sperber in einer der Volieren. Wildpark-Biologin Marion Ebel entließ den Greifvogel nach der Kurzzeitpflege dann wieder in die Freiheit.

Klein-Auheim - Wieder die Freiheit genießen darf ein junger Sperber, der Anfang der Woche in Weiskirchen gegen eine Bushaltestelle geflogen war.

„Ein Busfahrer hatte gesehen, wie der Vogel gegen die Plexiglasscheibe geknallt war und benommen liegen blieb“, sagt Wildparkbiologin Marion Ebel.
Der Sperber wurde zur Beobachtung in den Wildpark gebracht. „Zum Glück war er nur benommen und hatte keine Verletzungen“, so Ebel. Während seines Kurzaufenthalts in einer der Volieren kümmerte sich Falkner Detlef Kotsch, der seit Mai die Falknerei der Alten Fasanerie betreibt, um den verunfallten Greifvogel. „Ab und an werden verunglückte Greifvögel, die etwa mit einem Auto kollidiert sind, zur Genesung zu uns gebracht.“

Am frühen Donnerstagabend brachte Ebel den jungen Sperber dann zur Fundstelle, der Bushaltestelle am Bahnhof Weiskirchen, und entließ ihn wieder in die Freiheit. „Der Vogel flog sofort auf und davon“, freute sich Marion Ebel. Über Weiskirchens Feldern darf der heimische Greifvogel nun wieder aus luftiger Höhe die Aussicht und die Jagd nach Mäusen genießen.

Rassentauben oder Brieftauben züchten

Sein Kurzbetreuer, Falkner Detlef Kotsch, betreibt im Wildpark die Falknerei mit mehr als 20 Greifvögeln wie Adler, Schneeule und Uhu. Er bringt den Besuchern noch bis Saisonende am 31. Oktober bei Flugschauen die Lebensweise der „Jäger der Lüfte“ näher. Die Greifvogelschauen finden dienstags bis freitags um 15 Uhr, an Samstagen um 13 und 15 Uhr sowie sonntags um 13, 15 und 16.30 Uhr statt. (hoh)

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