Mal romantisch, mal rockig

Band „Garden of Delight" begeistert Publikum im Amphitheater Hanau

Band Garden of Delight spielt im Amphitheater Hanau
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Spielten nach langer Pause endlich mal wieder vor Publikum: die Band „Garden of Delight“ im Amphitheater.

Hanau – Im Hanauer Irish-Pub – als es die Kultkneipe noch gab – war die kultig-mitreißende Band ein echter Garant für unvergessliche Celtic-Rock-Abende und sorgte alle paar Jahre für einen furiosen Abschluss des Hanauer Lamboyfestes. „Garden of Delight“ (G.O.D.) begeisterte bei der „Hanau daheim“-Konzertreihe im Amphitheater die rund 200 Zuhörer.

„Es hat saumäßig viel Spaß gemacht endlich mal wieder vor Live-Publikum spielen zu können – das ist unglaublich“, freute sich auch Bandleader Michael M. Jung, Kopf der kultigen Formation, die zur „Celtic-Rock-Band 2010“ gekürt worden war.

Amphitheater Hanau: Band Garden of Delight orientiert sich Richtung Country

„Wir hatten dieses Jahr so viel Zeit, dass wir sogar zwei Alben rausgebracht haben, im vergangenen Jahr hatten wir in den USA eine Country-Band kennengelernt“, verriet Songwriter Jung (Vocals, Guitar). Stilistisch begeben hat sich G.O.D. in der Corona-Pause in Richtung Country.

Einige neue Songs der zwei neuen Alben präsentierte die G.O.D. vor der Pause. Die treuen Fans stehen jedoch mehr auf die bewährte Mischung aus Celtic-Rock und fetzige Piratenstyle-Songs – so auch beim Konzert am Freitagabend.

Kultband bei Konzert im Amphiteater Hanau

Vor allem der Reigen schwungvoller und mitreißender G.O.D.-Songs mit eingängigen Melodien und Hooklines des G.O.D.-Sounds stießen bei den Fans auf große Gegenliebe. Schon bald hielt es einige nicht mehr auf den - wegen der Corona-Beschränkungen auf Abstand gestellten Stühle. Die Kultband präsentierte während des zweieinhalbstündigen Konzerts Songs mit melancholisch-romantischen Inhalt, unterhaltsame Up-Tempo-Songs mit rockigen Elementen sowie einige der neuen Country-Nummern.

Letztere präsentierte die vierköpfige Band auf der Amphitheaterbühne erstmals mit der zwölfjährigen Gastsängerin Stella. Und was wäre ein Auftritt von „Garden of Delight“ ohne ihn, den Faxen machenden, Augen rollenden „Teufelsgeiger“ Dominik Roesch, dessen Geigenbogen flink und unnachahmlich über die Saiten flitzte.

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