Ein Ort der Begegnung

+
Der zweite Bauabschnitt des Steinheimer Familien- und Generationenzentrums wurde am Samstag eröffnet. Dazu spielte der evangelische Posaunenchor.  

Steinheim - Großer Bahnhof bei der evangelischen Kirchengemeinde in Steinheim. Diese eröffnete am Samstag mit vielen Gästen den zweiten Bauabschnitt ihres Familien- und Generationenzentrums. Von Holger Hackendahl

Mit einem Festgottesdienst, den Pröpstin Gabriele Scherle und Dekan Carsten Tag gestalteten, startete der Festtag. Bei einem anschließenden Empfang im Gemeindehaus, das seit März genutzt wird, wurde mit viel Musik, Gesang und Grußworten der Abschluss des zweiten Bauanschnitts gebührend gefeiert.

Der Vorsitzende des Kirchenvorstands, Burkhard Huwe, Pfarrerin Heike Zick-Kuchinke und Bauleiter Walter Müller von der Kirchengemeinde konnten dazu eine große Gästeschar aus Kirche, Vereinen, Gesellschaft und Politik im umgebauten und sanierten Gemeindezentrum an der Ludwigstraße begrüßen.

Dreh- und Angelpunkt der Gemeinde

Nach 14-monatiger Bauzeit erstrahlt das 740.000 Euro teure Familien- und Generationenzentrum mit insgesamt 334 Quadratmeter Nutzfläche - darunter der 110 Quadratmeter große Saal - nun in neuem Glanz. Die Einrichtung soll nicht nur Dreh- und Angelpunkt der Gemeinde sein, sondern auch Treffpunkt für Vereine und Initiativen.

Burkhard Huwe dankte auch den beiden katholischen Pfarreien in Steinheim, die der evangelischen Gemeinde eine „beeindruckende geschwisterliche Unterstützung“ zukommen ließen.

„Wir können mit dem Gesamtergebnis zufrieden sein, alles erstrahlt wie aus einem Guss“, dankte Walter Müller den 34 ausführenden Firmen, die bis zum Vorabend der offiziellen Eröffnung gearbeitet hatten. Müller erläuterte die einzelnen baulichen Maßnahmen der evangelischen Gemeinde seit der Kirchen-Innenrenovierung im Jahr 2002 und der Vorplatzgestaltung 2004.

Führung durch die neuen Räume

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber (CDU) lobte das Familien- und Generationenzentrum als eine „den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkende Einrichtung“. Stadtrat Axel Weiss-Thiel (SPD) nannte die Mehrgenerationenhäuser „einen Ort für ein dicht geknüpftes Netz mit Möglichkeiten der Begegnung für Jung und Alt“. Für Steinheims Ortsvorsteher Klaus Romeis ist das Zentrum eine „architektonische Bereicherung für Steinheim, die Kristallisationspunkt für das Gemeindeleben ist und neue Möglichkeiten bietet.“

„Mit dem Gemeinschaftscharakter und dem das Miteinander stärkenden Zentrum kann die Gemeinde die Zukunft aktiv angehen“, war auch Dekan Carsten Tag beeindruckt. Im Anschluss konnten in Führungen die Räume besichtigt werden.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare