250 Karten pro Termin

Brüder-Grimm-Festspiele: Intendant Franz-Lorenz Engel freut sich auf Spielzeit 2021

So voll wird es 2021 nicht: Die Brüder-Grimm-Festspiele sollen wieder stattfinden, allerdings mit stark begrenzter Zuschauerzahl.
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So voll wird es 2021 nicht: Die Brüder-Grimm-Festspiele sollen wieder stattfinden, allerdings mit stark begrenzter Zuschauerzahl.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Brüder-Grimm-Festspiele 2020 ausfallen. Im kommenden Jahr sollen sie wieder stattfinden, die Vorbereitungen laufen. Das freut vor allem Intendant Frank-Lorenz Engel

Hanau – Gerade ist Frank-Lorenz Engel mitten in den Proben. Der Intendant der Brüder-Grimm-Festspiele inszeniert ein Stück am Fritz-Rémond-Theater in Frankfurt. Am 3. Dezember sollte Premiere sein. „Sollte“, betont Engel im Gespräch mit unserer Zeitung, „ob es dazu kommt, wer weiß.“

Absage von Brüder-Grimm-Festspielen „für alle ein Schlag“

Umso erfreuter ist der Berliner, der in den vergangenen Wochen und Monaten größtenteils von seinem Zuhause in der Hauptstadt aus gearbeitet hat, dass es 2021 Brüder-Grimm-Festspiele geben soll.

„Die Absage der Saison 2020 am 20. März war für uns alle ein Schlag“, erinnert sich Engel und ergänzt, „deshalb ist es ein gutes Zeichen, dass wir am 27. November in den Kartenvorverkauf für 2021 gehen und nicht resignieren, sondern optimistisch sind.“

Brüder-Grimm-Festspiele: 250 Karten für jeden Termin

Zunächst werden für jeden Termin nur 250 Karten angeboten. Bei der Open-Stage-Veranstaltung im Juli habe man mit dieser Zahl bereits gearbeitet und gute Erfahrungen gemacht – sowohl bei der Anordnung der Stühle als auch im Gastro-Bereich. Das Hygienekonzept steht, auch über die Abstände hinter der Bühne oder für die Maske werde gesprochen, so Engel.

Theater, ist er überzeugt, sei sicher – Open-Air-Theater sei es allemal. Engel hat sich in den vergangenen Wochen auch mit anderen Festspiel-Intendanten in Deutschland ausgetauscht. Sie alle planten für 2021, aber eben im kleineren Maßstab. Das Ensemble für 2021 bleibt – bis auf zwei, drei Umbesetzungen – das gleiche. Die Proben beginnen im April.

Nach Absage der Brüder-Grimm-Festspiele: Karten im Wert von 100 000 Euro gespendet

„Ich bin froh, wieder inszenieren zu können“, erklärt Frank-Lorenz Engel mit Blick auf April. Kein Wunder, in den vergangenen Monaten war der Intendant mit der Abwicklung der Saison 2020 und speziell der Kartenrückgabe beschäftigt. Dass Karten im Wert von 100 000 Euro gespendet wurden, freut Engel sehr. Genauso wie die vielen positiven E-Mails von Freunden der Festspiele, die im Büro eingegangen und jetzt auch den Beginn des Kartenverkaufs loben.

Zur Aufführung kommen 2021 „Das tapfere Schneiderlein“ (Premiere am 14. Mai), „Schneeweißchen und Rosenrot“, „Der zerbrochene Krug“ und „Der Rattenfänger von Hameln“.

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