1. Startseite
  2. Region
  3. Hanau

Hanauer Technologieunternehmen rettet mit hochfeinen Supraleitern Leben

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Bruker Zukunftstechnik weiterentwickelt
Bei Bruker wird „gemeinsam tolle Zukunftstechnik weiterentwickelt“ sagt Tim Schneider, Auszubildender (re.). Bastian Wundram (li.), Gruppenleiter Einfachzug, steht mit Rat und Tat zur Seite. © Mike Bender

Bruker EAS GmbH produziert als weltweit größte Supraleiterfabrik im Hanauer Hafengebiet jedes Jahr über 100.000 Kilometer hochfeine Hochleistungsdrähte aus den Metallen Niob, Titan, Zinn und Kupfer. Die hochkomplexen Supraleiter aus Hanau retten Leben, denn sie stecken in starken Elektromagneten für Medizintechnik, etwa in Magnetresonanztomographen (MRT) für die Diagnose von Krankheiten oder in hochempfindlichen Kernspinresonanzspektrometern (NMR) für die Forschung an neuen Medikamenten. Auch in Teilchenbeschleunigern (CERN) und zur klimaneutralen Energiegewinnung (Fusionsreaktor, Windkraft mit supraleitenden Magneten) werden sie eingesetzt.

Die Bruker EAS ist bei Supraleitern innovativer Weltmarktführer mit unverwechselbarem Alleinstellungsmerkmal und einzigartiger Vernetzung im Markt. Die Mitarbeitenden identifizieren sich mit den Produkten und der Technologie des Unternehmens, denn Anwendungen mit Supraleitern sind zukunftssicher. Dank der hohen Nachfrage nach Supraleitern wächst das Technologieunternehmen kräftig. Durch kontinuierliche Investitionen in neue Technologien und kapazitive Erweiterungen sorgt Bruker für Standortsicherheit sowie sichere Arbeitsplätze und plant in den nächsten Monaten weitere Neueinstellungen.

Geschäftsführer Dr. Klaus Schlenga Bruker EAS GmbH
Dr. Klaus Schlenga - Geschäftsführer © Mike Bender

Vor allem Fach- und Nachwuchskräfte mit individuellen Qualitäten und Teamgeist sind gefragt. Beim Standortausbau setzt das Unternehmen auf ein modernes, zukunftsfähiges Energiekonzept für eine klimaneutrale Supraleiter-Produktion mit Ökostrom, ergänzt durch eine große Dachsolaranlage.

Für die Mitarbeitenden gelten die Anerkennungstarifverträge und Entgelte der Metall- und Elektroindustrie, und es gibt weitere betriebliche Zulagen wie zusätzliches Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Betriebserfolgsbeteiligung und altersvorsorgewirksame Leistungen. Zur Unternehmenskultur gehören z.B. Sommerfeste, Fußballturniere, das Drachenbootrennen mit eigener Mannschaft beim jährlichen Hanauer Stadtfest, Maßnahmen zum betrieblichen Gesundheitsmanagement und Verbesserungsvorschlagswesen sowie eine Mitarbeiterzeitung.

Geschäftsführer Dr. Burkhard Prause Bruker EAS GmbH
Dr. Burkhard Prause - Geschäftsführer © Mike Bender

Wie fürsorglich die Unternehmensverantwortlichen mit den Mitarbeitenden umgehen, zeigt sich auch in der Coronapandemie: Hier wurden vorbildlich schon frühzeitig Schichttrennung, Maskenpflicht, Tests und Homeoffice eingeführt, Luftreinigungsgeräte in jedes Büro und den Sozialräumen der Mitarbeitenden gestellt, regelmäßig Fieber gemessen, Impfungen angeboten, alle Schichten bei vollem Entgeltausgleich um 30 Minuten gekürzt, damit beim Schichtwechsel genug Zeit zum Umziehen bestand, um den Kontakt zur anderen Schicht zu vermeiden. Das sprichwörtlich familiäre im Unternehmen steht bei Bruker also nicht bloß auf Papier - es wird vom Azubi bis zum langjährigen Mitarbeiter auf allen Bereichsebenen und in jedem Winkel des Hightech-Unternehmens tatsächlich gelebt!

Das sagen Mitarbeitende:

Daniel Wohlfahrt (41), Leiter Qualitätssicherung / Quality Manager, seit 2001 bei Bruker:

„Unser Unternehmen ist im positiven Sinn familiär und bietet neben sicheren Arbeitsplätzen in einer zukunftssicheren Technologiebranche auch eine besondere Wohlfühlatmosphäre. Der Mensch steht bei Bruker im Mittelpunkt, seine Arbeit wird wertgeschätzt und seine Ideen werden ernst genommen. Hier wirst du noch gesehen und hast gute Aufstiegschancen sowie große Entfaltungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Jeder kann sich bei uns mit seinen individuellen Stärken und Ideen voll einbringen.“

Tim Schneider (26), Ausbildung zum Verfahrenstechnologen, seit 2019 bei Bruker:

„Ich wusste vor meiner Ausbildung nicht, was Bruker macht. Auf einer Ausbildungsmesse traf ich auf einen Kumpel, der bei Bruker seine Ausbildung machte, und auf meinen jetzigen Ausbilder. Beide überzeugten mich, hier mit der Ausbildung zu beginnen. In der Ausbildungszeit durchläufst du verschiedene Abteilungen und lernst alles über die Produktion und die Bedeutung unserer Supraleiter kennen. Danach weißt du, wie das Unternehmen tickt und wie gut die Mitarbeitenden hier zusammenarbeiten und gemeinsam diese tolle Zukunftstechnik weiterentwickeln.“

Silvia Elsässer (53), Personalsachbearbeiterin und Ausbildungsbeauftragte, seit 2017 bei Bruker:

„Als vielleicht nicht so bekanntes Unternehmen am Materialtechnikstandort Hanau haben wir es im Wettbewerb um Nachwuchs- und Fachkräfte sicherlich nicht leicht. Aber in Bewerbungsgesprächen können wir die Interessenten recht schnell von den Vorzügen unserer Unternehmenskultur und den beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bei einem mittelständischen Hightech-Spezialisten überzeugen. Und wer sich einmal für uns entschieden hat, der bleibt in der Regel bei uns. Daher haben wir auch nur eine sehr geringe Fluktuationsrate. So übernehmen wir auch unsere Auszubildenden nach ihrer Ausbildungszeit und erhalten damit gut ausgebildete Fachkräfte für unser Unternehmen.“

Bruker EAS GmbH

Ehrichstraße 10

64350 Hanau

Kontakt: David Krejtscha (06181/4384-104), Personal.EAS@bruker.com

Offene Stellen für Fachkräfte und Auszubildende sind immer auf der Karriereseite einzusehen.

Auch interessant

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,
der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.
Die Redaktion