Chor Ton-in-Ton findet Lösung für die Corona-Zwangspause

Impressionen von der Probe des Klein-Auheimer Chors Ton-in-Ton.
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Impressionen von der Probe des Klein-Auheimer Chors Ton-in-Ton.

Seit knapp sechs Monaten hat die Corona-Pandemie Deutschland im Griff. Doch nun hat sich der Klein-Auheimer Chor Ton-in-Ton etwas einfallen lassen.

VON KAI PFAFFENBACH

Klein-Auheim –Im Großen wie im Kleinen. Großflughäfen stehen still, erst seit Kurzem laufen großindustrielle Fließbänder wieder und die lokale Gastronomie versucht, unter Einhaltung strenger behördlicher Vorgaben langsam wieder Kundschaft in die Gasträume und Biergärten zu bekommen. Aber was bleibt den Vereinen? Die meisten Sportclubs im Amateurbereich haben den Spiel- und Trainingsbetrieb aufgrund der strengen Regeln noch immer ausgesetzt.

Für Musikgruppen und Gesangvereine gilt das Verbot, in geschlossenen Räumen mit großen Gruppen zu üben. Der Klein-Auheimer Chor Ton-in-Ton hatte jetzt genug von der Zwangspause und eine besondere Lösung gefunden.

Gemeinsames Singen auf dem Sportplatz

Die Sänger treffen sich mit Chorleiter Stephan Weih auf dem Sportplatz der Alemannia. Kürzlich machen sich rund 40 Mitglieder mit Klappstuhl und Zollstock auf in Richtung Main, rollen 50 Meter Stromkabel für das Keyboard des Chorleiters aus, messen 2.50 Meter Sicherheitsabstand zwischen den Stühlen aus, und dann geht’s los. Trotz Ferien- und Urlaubszeit ist der Chor fast komplett am Start, als wir für einen fotografischen Besuch vorbeikommen.

Hinter dem Fußballtor, in dem der Dirigent sein Keyboard aufgebaut hat, geht die Sonne unter, und zwischen den Proben der einzelnen Stimmlagen bleibt Zeit für ein Getränk, dass die freundlichen Fußballer aus ihrem angrenzenden Vereinsheim zur Verfügung stellen. ChorleiterWeih freut sich über das Engagement seiner Gruppe und hat selbst großen Spaß: „Im Freien zu proben, ist klasse, da kann ich zwischendurch auch mal eine rauchen“, und außerdem fühlt sich sein Hund, angeleint am Torpfosten, zu seinen Füßen auch sehr wohl. Gut zwei Stunden wird das aktuelle Repertoire, viel von Queen, geprobt, und man merkt der Gruppe im Alter von 18 bis 70 Jahren wirklich an, dass sie sich riesig freuen wieder gemeinsam singen zu können. Natürlich spiele auch das Zusammenkommen und Austauschen am Rande der Singstunde eine Rolle, wie die Vorsitzende des Gesangvereins, Uschi Salg betont. Dies sei ein wunderbarer Weg, das Vereinsleben wieder in Gang zu bringen.

Rubriklistenbild: © Kai Pfaffenbach

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