Kündigungsschutz soll weiter gelten

Evonik trennt sich von Plexiglas-Geschäft: 3900 Mitarbeiter betroffenen

+
Evonik trennt sich von seinem Plexiglas-Geschäft.

Darmstadt/Hanau - Der Spezialchemiekonzern Evonik trennt sich von seinem Plexiglas-Geschäft.

Für 2,5 Milliarden Euro netto geht der Unternehmensbereich an den Finanzinvestor Advent International, wie das Unternehmen am Dienstag bei seiner Bilanzpressekonferenz in Essen mitteilte.

Von den rund 3900 betroffenen Mitarbeitern sind an den Standorten Darmstadt, Weiterstadt und Hanau rund 1000 in Hessen beschäftigt. Für sie soll nach Angaben von Evonik-Chef Christian Kullmann der bis 2023 vereinbarte Kündigungsschutz weiter gelten. Mit dem Erlös will Evonik in weniger konjunkturabhängige Geschäftsbereiche investieren.

Leserbilder: Die schönsten Plätze in Hanau

Im vergangenen Jahr verdiente Evonik bei einem Umsatz von 15 Milliarden Euro unter dem Strich 932 Millionen Euro, nach 713 Millionen Euro im Jahr zuvor. Für 2019 erwartet der Konzern wegen der andauernden politischen Unsicherheiten Umsatz und Ergebnis auf dem Niveau von 2018 oder leicht darunter. (dpa)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare