Das Außengelände am Lichtenberg-Oberstufen-Gymnasium (LOG) ist fast fertiggestellt

Ein grüner Campus am Feldrand

Schulleiter Ingo Wintermeyer zeigt auf das parkähnliche Ambiente vor der Mensa.
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Schulleiter Ingo Wintermeyer zeigt auf das parkähnliche Ambiente vor der Mensa.

Bruchköbel – „Es hat jetzt eine Campusqualität bekommen“, sagt Ingo Wintermeyer und blickt stolz auf das neu gestaltete Außengelände des Lichtenberg-Oberstufen-Gymnasiums (LOG). Der Schulleiter freut sich, dass mit dem Außengelände nun die jahrelangen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an der Bruchköbeler Schule endlich ein Ende finden. Noch sind die Flächen, auf denen Rasen ausgesät wurde, zwar braun („Wir warten auf mehr Regen.“), aber schon jetzt ist die große Aufenhaltsqualität zu erkennen.

Die Wege sind alle eingesäumt mit großen, groben Naturstein-Quadern oder Gabionen-Rechtecken. Die aktuell 630 Schüler finden so viele Plätze, um sich in den Pausen hinzusetzen. Entlang der Treppen, die von den Parkplätzen zum Haupteingang führen, sind diese Sitzgelegenheiten sogar terrassenartig angelegt worden.

Viele Bäume wurden gerettet

Beim Gang um das Gebäude zeigt Wintermeyer den Bereich, wo demnächst 160 Fahrradstellplätze installiert werden. Der Weg, der breit und barrierefrei gehalten werden musste, damit Rettungskräfte direkt vor die Schule fahren können, führt am Fuße eines Hügels und an der Fensterfront der Mensa entlang.

Dort konnten sehr zur Erleichterung der Schulgemeinschaft mehr Bäume erhalten werden als von den Landschaftsarchitekten ursprünglich geplant. „Trotzdem mussten einige große Bäume gefällt werden“, bedauert der Schulleiter. Die Fichten haben die Trockenheit der letzten Jahre nicht überlebt. Wintermeyer zeigt auf zwei stattliche Bäume auf dem Hügel vor der Mensa. „Die sind auch bedroht, weil sie einen Pilz haben, aber wir versuchen sie zu retten.“ Im Sommer können die großen Fensterfronten der Mensa ganz geöffnet werden, und die Schüler können draußen an den Tischen sitzen und auf das parkähnliche Gelände schauen. Oben auf dem Hügel sind alte Kunstobjekte stehen gelassen worden. Wie diese Objekte in die weitere Gestaltung einfließen werden, werde noch überlegt. Überhaupt beteiligt sich die ganze Schulgemeinschaft an der Ausgestaltung des Geländes. So wollen die Biologen Blühwiesen und -streifen anlegen und Kräuter anbauen.

Die Arbeiten an dem Außengelände haben Anfang Juli, eine Woche vor den Sommerferien, begonnen und sollen voraussichtlich nach den Herbstferien beendet werden können. Die neuen Büsche sollen im November gesetzt werden. Der Main-Kinzig-Kreis als Schulträger habe rund 500 000 Euro eingeplant, so die Kreispressestelle. Die finalen Kosten könnten jedoch erst benannt werden, wenn die Maßnahme beendet sei.

Die beauftragte Firma hätte sehr schnell gearbeitet, lobt Wintermeyer. Und es wurde viel verändert. So sind die Büsche, die das Gelände vom Weg zum Rudolf-Harbig-Stadion getrennt haben, alle entfernt worden. Die Architektin hätte für eine freie Sicht plädiert, um dem Vandalismus entgegenzuwirken. Denn gerade die Lage am Feldrand lockt abends und am Wochenende ungewollte Gäste an. „Aber“, warnt Wintermeyer. „Wir haben einen Bewegungsmelder und Außenkameras.“

An der Rückseite des Gebäudes sieht es noch sehr nach Baustelle aus. Dort müssen noch einige Rohre verlegt werden. Das soll in den Herbstferien geschehen. Bis dahin wird sicherlich auch der Rasen angewachsen sein.

Von Monica Bielesch

Auf dem neuen Außengelände am LOG muss noch der Rasen anwachsen.

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