Energiewende bei Stadtwerken bis 2015 gefordert

Hanau (did) - Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der jüngsten Mahnwache auf dem Marktplatz haben an Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) die Forderung gerichtet, er möge dafür sorgen, dass die Stadt Hanau bis 2015 zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern versorgt wird.

Anlass sind Aussagen der Frankfurter OB Petra Roth (CDU), wonach der Frankfurter Energieversorger Mainova bis zum Jahr 2015 nur noch Strom aus erneuerbaren Energieträgern liefern werde. Da die Mainova zu 49 Prozent an den Hanauer Stadtwerken beteiligt sei, müsse es im gemeinsamen Interesse der Stadtwerke und der Mainova liegen, dieses Ziel auch in Hanau umzusetzen.

Daher solle Kaminsky als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke dafür Sorge tragen, dass sowohl der bisherige Anteil von 27 Prozent Atomstrom sowie der Anteil aus fossilen Energieträgern bis 2015 auf Null reduziert werde.

Da Kaminsky kurz nach Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima erklärt habe, die Energiewende müsse „zwingend und endgültig folgen“, müsse er jetzt die notwendigen Schritte dazu einleiten. Außerdem habe er geäußert, dass die Energiewende „nur dezentral durch Kommunen und Stadtwerke gelingen“ könne. Dieses müsse glaubwürdig in die Tat umgesetzt werden, so die Atomkraftgegner.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare